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  • Di., 25. September 2018, 14:28 Uhr
    Seebach-Komödianten-Theatergruppe aus Westhofen wieder erfolgreich in der Scheune

    „Von Erholung keine Spur“

    Fünf gut besuchte Vorstellungen vor begeistertem Publikum haben die Seebach-Komödianten hinter sich gebracht. Die beliebte Theatergruppe aus Westhofen präsentierte in der urigen Scheune der Ortsgemeinde das Stück „Von Erholung keine Spur“. Die Komödie, die aus der Feder von Andreas Keßner stammt, war vom Kopf der Gruppe, Gerhard Ochs, ins rheinhessische umgeschrieben worden.

    Der Hof von Hanni Stiegelbauer (Silvia Stieb) und ihrem Mann Josef „Sepp“ (Paraderolle für Gerhard Ochs) ist ziemlich arg heruntergekommen. Überall fehlt das Geld für die notwendigen Reparaturen. Auch der Knecht Max (Daniel Faust) ist keine große Hilfe, da er eher faulen Gemüts ist. Um die Finanzen aufzubessern, bietet es sich an, Feriengäste aufzunehmen. Durch Vermittlung ihrer Tante, einer Ärztin, kommen Bernd und Rosi Wollenstein (Andrea Konrad) auf den Hof der Stiegelbauers. Wollenstein ist ein reicher Manager einer Pfannen-Firma aus Bürstadt. Und tatsächlich wird er von einem Bürstädter gespielt: Frank Gumbel stand erstmals auf der Bühne der Seebach- Komödianten und mimte den hypernervösen Unternehmer von der anderen Rheinseite. Er ist Mitgründer der Bürstädter Theatergruppe „Die Sainäwwel“ und hat dort mehr als 30 Jahre gespielt.

    Manager Wollenstein sollte einen wichtigen Geschäftstermin in Tokio wahrnehmen, den seine Sekretärin nicht abgesagt hat. Damit beginnt das Ärgernis, denn der Pfannen-Fabrikant will wieder weg in Richtung Tokio. Bäuerin Stiegelbauer möchte das verhindert, da sie fürchtet, die erhofften Einnahmen zu verlieren. Auf ihrer Seite ist Knecht Max, der dem abreisewilligen Wollenstein die Reifen seines Autos zersticht. Nach vielen Turbulenzen verliebt sich der Bürstädter aber in Trudi (Heike Wittkowski), die Schwester der Bäuerin, die unerwartet auf dem Hof erscheint. Nun hat es Wollenstein plötzlich nicht mehr ganz so eilig und die Liebesspielchen – natürlich nur angedeutet – nehmen ihren Lauf. Am Ende sind sich dann alle einig „Schuld daran sind nur die Japaner“.

    Bei den Seebach-Komödianten war natürlich wieder vor der Scheune mit zwei Ständen für Verpflegung und Getränke für die Gäste bestens gesorgt. Zum sechsköpfigen Team, das auf der Bühne stand, kommt noch Vroni Hautz dazu. Sie soufflierte und hatte während der Proben die Regie geführt. Ihre Schwiegertochter Alexandra, war für das Schminken und die Frisuren verantwortlich. Guter Geist und Mädchen für alles war wieder Gerd Schobert, der nicht nur die Gäste allabendlich willkommen hieß, sondern auch bei Aufbau von Bühne und Technik die Federführung hatte.

    Der Reinerlös, den die Westhofener Theatergruppe bei den fünf Auftritten einspielen konnte, kommt – wie immer – sozialen und wohltätigen Zwecken zu Gute.

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