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  • Mi., 15. Mai 2019, 23:21 Uhr
    Jubiläumskonzert der Blaskapelle 1959 Abenheim am letzten Samstag / Halle zum Beben gebracht

    Von Italien bis nach New York

    Anlässlich des 60. Geburtstages der Blaskapelle 1959 Abenheim hatte sich der Dirigent Josef Töngi zum Jubiläumskonzert etwas Besonderes ausgedacht: Er befragte seine Musikerinnen und Musiker nach Ihren Wünschen und stellte aus dem über 1000 Werke beinhaltenden Archiv des Vereins ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammen. Dieses wurde erstmals von Sarah Kissel moderiert, die auf charmante Art und Weise dem Publikum die Hintergründe der Musikstücke näher brachte.

    Den festlichen Auftakt machte die „Toccata for Band“ bevor es „Auf einen Persischen Markt“ ging, einem Intermezzo von Albert W. Ketèlbey. Freudig und aufgeregt, aber auch melancholisch und sehnsüchtig ging es beim „Concerto D’Amore“ zu, das mithilfe der drei Stilrichtungen „Barock“, „Pop“ und „Jazz“ die Facetten der Liebe aufgegreift. Auf große Begeisterung stieß auch das Medley mit Hits von Phil Collins, einem der erfolgreichsten britischen Sänger und Schlagzeuger, mit „In the air tonight“, „Another day in paradise” und „You can’t hurry love”. Hier war für mehr als 12 Minuten die volle Konzentration der Musikerinnen und Musiker gefragt und wurde mit langanhaltendem Applaus belohnt. Mit einem packenden Arrangement aus der weltweit erfolgreichsten Tanzshow „Lord of the dance“ ging es in die Pause.

    Halle zum Beben gebracht

    Der zweite Teil wurde von einem Schlagzeugsolo eröffnet, der die gesamte Halle zum Beben brachte. Die Schlagzeuger Christian Ihrig, René Müller und Simon Seelig zeigten ihr vielseitiges Können während der Rest des Orchesters seine Plätze wieder einnahm um nun die Filmmusik von „Children of Sanchez“, zu Gehör zu bringen. Nach diesem ganz besonderen Highlight, bei dem Frankziska Weiler am Horn, Toni Gander am Altsaxophon, Christian Arendt auf dem Flügelhorn und Matthias Merkelbach am Glockenspiel besonders hervorzuheben sind, ging es musikalisch in den Westen der USA. Es erklangen die Filmmusik aus „Der mit dem Wolf tanzt“ sowie Morricones “Spiel mir das Lied vom Tod” und „Zwei glorreiche Halunken“. Anschließend wurden die Zuhörer mit Jacob de Haans „Oregon“ auf eine abenteuerliche Zugfahrt durch die faszinierende Landschaft einer der nordwestlichen Staaten Amerikas mitgenommen. Den krönenden Abschluss des Abends bildete ein Medley der bekanntesten Melodien aus Leonard Bernsteins „West side story“. Doch auch nach diesem anspruchsvollen Programm hatte das Publikum noch nicht genug und bat mit stehenden Ovationen um eine Zugabe. Auch auf diesen Moment waren Töngi und das Orchester vorbereitet und entließen ein begeistertes Publikum mit John Miles „Music“ und „1969“, einem Medley aus den Hits „I’m a believer“, „Massachusetts“ und „Country Roads“ in die Nacht.

    Weiterer Höhepunkt am Pfingstwochenende

    Der nächste Höhepunkt des Festjahres lässt auch nicht mehr lange auf sich warten: Am Pfingstwochenende feiert der Verein sein 60-jähriges Jubiläum in der Festhalle Abenheim. Am Samstag, dem 8. Juni, gibt die rheinhessische Kultband „Family“ um 20 Uhr ein Konzert. Am Sonntag, dem 9. Juni beginnt um 11.30 Uhr der „Tag der Blasmusik“ in der Festhalle und endet um 22 Uhr mit dem Großen Zapfenstreich auf dem Kerweplatz.

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