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  • Mo., 22. Juni 2026, 15:20 Uhr
    OSTHOFENER WEINMEILE: Feierliche Vernagelung einer XXL-Weinkiste zum 200. Geburtstag des Polarforschers Georg von Neumayer

    Von Osthofen in die Antarktis

    Von links: Prof. Dr. Hannes Kopf (Präsident SGD Süd), Katja Simon (Deutsche Weinprinzessin), Anna Antonia Cölsch (Pfälzische Weinkönigin), Kathrin Knierim (Rheinhessische Weinkönigin), Thomas Goller (Osthofener Stadtbürgermeister).
    Foto: SGD Süd

    Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit zwischen der Pfalz und Rheinhessen sowie der Internationalen Polarforschung wurde im Rahmen der Eröffnung der Osthofener Weinmeile gesetzt: Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd), Prof. Dr. Hannes Kopf, hat gemeinsam mit der Deutschen Weinprinzessin Katja Simon, der Pfälzischen Weinkönigin Anna Antonia Cölsch, der Rheinhessischen Weinkönigin Kathrin Knierim sowie dem Osthofener Stadtbürgermeister Thomas Goller eine Weinkiste für das Überwinterungsteam der Georg-von-Neumayer-Station III in der Antarktis feierlich vernagelt. 

    Großer Pfälzer Polarforscher

    Mit dieser symbolischen Vernagelung setzt die SGD Süd eine inzwischen mehr als vier Jahrzehnte alte Tradition fort. „Diese Weinkiste ist weit mehr als ein Gruß aus der Heimat. Sie steht für die enge Verbindung zwischen unserer Region, und der internationalen Forschung sowie für die Erinnerung an den großen Pfälzer Polarforscher Georg von Neumayer“, betont SGD Süd-Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf. 
    In der Kiste sind rund 70 ausgewählte Weine und Sekte aus den Anbaugebieten Rheinhessen und Pfalz. Auch der Osthofener Stadtbürgermeister Thomas Goller legte eine Flasche Osthofener Sekt in die Kiste. Die an der Weinmeile beteiligten Winzerinnen und Winzer aus Osthofen haben ebenfalls die Kiste mit einer Auswahl ihrer Weine bestückt.

    Die nach dem Pfälzer Polarforscher benannte Forschungsstation wird vom Alfred-Wegener-Institut betrieben und befindet sich in der Nähe der antarktischen Schelfeiskante. Im antarktischen Winter leben und arbeiten dort meist neun Menschen unter extremen klimatischen Bedingungen. Die Station dient der internationalen Klima- und Polarforschung, insbesondere in den Bereichen Meteorologie, Geophysik, Luftchemie und Meeresforschung. 

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