Fußball: Das Fußballgeschehen am Wochenende im Nibelungenland
Vor dem Anpfiff
Zwar scheiterte der Horchheimer Lars Freese am Pfeddersheimer Torwart André Lomba, trotzdem war er beim 7:1-Heimsieg wieder mit vier Toren beteiligt und schraubte sein Tor-Konto in dieser Saison auf 13 Treffer. Am Sonntag geht es zum Spitzenspiel in der Bezirksliga zum Tabellenführer Spvgg Ingelheim. Foto: Marcus Diehl
Fußball Oberliga Südwest
Wormatia Worms – TuS Mechtersheim
(Samstag, 15.30 Uhr)
Mit dem 9:0 am Mittwochabend beim A-Ligisten Gauersheim hat sich der VfR für die heutige Partie gegen TuS Mechtersheim warm geschossen. Gegen den Tabellenletzten, bei dem in dieser Saison der Wurm drin ist, dürfte nichts anbrennen, obwohl ein angeschlagener Gegner, einem Boxer gleich, nicht unterschätzt werden darf. Ob deutliche Angelegenheit oder enge Kiste ist zweitrangig. Am Ende zählen nur die Punkte. Sind es drei aus Wormser Sicht, spielt der VfR weiterhin ganz oben mit – und das sollte das Ziel sein.
Arminia Ludwigshafen – TSG Pfeddersheim
(Samstag, 15.50 Uhr)
Nach dem desolaten Auftritt und der 0:5-Klatsche der TSG gegen Schott Mainz kann die Formkurve der Pfeddersheimer in Ludwigshafen nur nach oben verlaufen. Trainer Christian Wilde muss vor allem seiner anfälligen Abwehr mehr Selbstbewusstsein und Stabilität verleihen, damit der berühmte erste Schuss nicht direkt nach hinten losgeht und die Elf einem frühen Rückstand hinterherlaufen muss. Hinten sicher und nach vorne konzentriert arbeiten, dann sollte wenigstens ein Zähler drin sein, zumal die Arminia mit Siegen gegen Mechtersheim und einem Remis in Engers auch keine Bäume ausreißen konnte.
Landesliga Ost
FSV Offenbach – Wormatia Worms II
(Sonntag 15 Uhr)
Beim Verbandspokalgegner der Ersten muss am Sonntag die Zweite von Wormatia aufschlagen. Nach dem 2:1-Erfolg und Arbeitssieg gegen das Tabellenschlusslicht Billigheim-Ingenheim können sich die Wormser bei den Südpfälzern auf einen heißen Tanz einstellen und dürfen sich keine Schwachstellen erlauben, um den Offenbachern zumindest mit einem Zähler auf den Pelz zu rücken.
Fortuna Billigheim-Ingenheim – SV Gimbsheim
(Samstag, 16 Uhr)
Letzter gegen den Vorletzten. Beide Teams müssen Wiedergutmachung für den bislang schwachen Saisonstart betreiben. Fortuna blieb beim Wormatia II auf der Strecke, Gimbsheim konnte die Heimniederlage gegen Altleiningen nicht verhindern. Der Druck lastet auf den Gästen und Trainer Steven Jones. Die Altrheiner liegen weit hinter den Erwartungen. Trainer Jones bat um Geduld, um seine Elf mit den nötigen spielerischen und taktischen Mitteln auszustatten, die es erlauben, den Blick in der Tabelle nach oben zu richten. Beim Tabellenschlusslicht erwarten die Fans natürlich bereits erste Ergebnisse in Form eines Sieges. Den aber müssen sich die Gimbsheimer hart erarbeiten und verdienen.
In der Bezirksliga liegt Spannung in der Luft! Gundersheim hat nach dem 1:1 in Oppenheim die Mainzer vom SVW zu Gast, die in Saulheim mit einem klaren 5:0 dreifach punkten konnten. Die Eicher Germanen ließen mit einem 3:1 in Hechtsheim aufhorchen und treffen auf den Tabellenzweiten aus Finthen, der im Spitzenspiel gegen Ingelheim 2:2 spielte und weiterhin ungeschlagen bleibt. Daran wird sich wohl nichts ändern, es sei denn, die Germanen wachsen über sich hinaus. In Ingelheim hängen für die Horchheimer trotz eines 7:1-Kantersieges gegen die TSG Pfeddersheim die Rotweintrauben hoch. Der Tabellenprimus will sich keine Blöße gegen und den Nimbus, bisher ungeschlagen zu sein, nicht verlieren. Folglich wären die Horchheimer wohl auch mit einem Remis zufrieden. Das wäre ganz nach dem Geschmack der Herrnsheimer, die im Duell der Verlierer nach der 0:3-Niederlage im Sportpark gegen Gau-Odernheim bei den geschundenen Pfeddersheimern im Derby durchaus mit einem Zähler leben könnten, um am Kerwe-Wochenende Grund zum Feiern zu haben.