… das Handballgeschehen am Wochenende vom 11. und 12. April / VON KLAUS DIEHL
Vor dem Anwurf…
Archivfoto: madi
Rheinhessenliga HSV Sobernheim – HSG Worms (Samstag, 19.30 Uhr) Noch fünf Spiele trennen die HSG-Herren von ihrem möglichen Aufstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Das heutige Spiel beim Tabellenletzten in Sobernheim sollte, müsste und dürfte ein weiterer Schritt des Weges sein, bei aller Hochachtung vor den Gastgebern. Auch vor dem heutigen Abend will und lässt man in Sobernheim nichts dem Zufall überlassen. So wurden die Nahe-Badestädter beim Spiel gegen Alzey beobachtet, um nicht unvorbereitet in dieses Spiel zu gehen und vor plötzlichen Problemen zu stehen. Letzte Saison ließ man nämlich einen Punkt dort und da haben die HSGler auch noch etwas gut zu machen. Natürlich ist man der absolute Favorit und die Mannschaft möchte und will auch weiterhin ungeschlagen bleiben.
Keine einfache Aufgabe
Aber so einfach wird das nicht. Sobernheim, das zu Hause extrem körperbetont spielt, hat kein Spiel extrem klar verloren und in jedem Spiel bisher weit über 20 Tore geworfen. Deshalb müssen die Schützlinge des HSG-Trainer-Duos Gerd Zimmermann und Kalle Böhnert von Anfang an konzentriert in Abwehr und Angriff arbeiten. Schwer wiegt hierbei der verletzungsbedingt wohl noch einige Wochen ausfallende Fabian Markert nach seinem Bänderriss gegen die TG Osthofen. Derzeit erkrankt sind auch Christian Augst und Carsten Bleser, so dass aus der Zweiten Tobias Feil aufrücken wird. Die HSG-Herren sind sich bewusst, dass sie zu den Gejagten gehören und ein jeder Gegner darauf aus ist, dem bisher optimal punktenten Spitzenreiter die erste Saisonniederlage beizubringen. Doch darauf ist man gefasst und alle Akteure würden sich freuen, dass trotz des etwas längeren Anfahrtsweges wieder etliche Fans die Mannschaft begleiten würden.
Verbandsliga Rheinhessen TV Eich – HC Gonsenheim II (So., 18 Uhr) Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, sind die Altrheiner auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht.
Damit stehen sie wieder gefährlich nahe zum Abstiegsplatz. Doch noch ist nichts verloren, wenn man sich wieder auf die eigenen Stärken besinnt, Abwehr und Angriff wieder mehr ihre Fähigkeiten zum Tragen bringen und man sich vor allen Dingen kämpferisch und selbstbewusst wieder mehr als Einheit präsentiert.
Keinen Sieg erwarten
Gegen Gonsenheim ist ein Sieg nicht unbedingt zu erwarten, weshalb die Schützlinge von Trainerin Maria Krebs eigentlich etwas befreiter in das Spiel gehen könnten.
WEITER SPIELEN
HSV Sobernheim II – HSG Worms III (So., 17 Uhr) TV Horchheim – HSG HO/JO/Sprendl. II (heute, 18.30 Uhr) HSC Ingelheim – TG Osthofen mBJ (So., 14 Uhr) TV Nierstein – TG Osthofen mCJ (So., 12.45 Uhr)