
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
Frauen
TG Osthofen – SG Bretzenheim II (So., 16 Uhr)
Männer
SG Gösenroth/Lauf – HSG Worms (Sa., 19.30 Uhr)
Rheinhessenliga
Männer
TG Osthofen – TV Nieder-Olm (So., 18 Uhr)
Bevor die TGO-Herren am Sonntag auf einen der Mitfavoriten treffen, mussten sie am Dienstag das Nachholspiel in Bingen bestreiten. Obwohl sie anfänglich mit 3:10 in Rückstand lagen, siegten sie bei der HSG Rhein-Nahe Bingen II am Ende mit 31:26 und führen weiter ohne Minuspunkte die Tabelle an. Bingen hatte insgesamt vier Spieler aus der Oberligamannschaft, darunter den Topptorschützen des Oberligateams Stefan Carozolla eingesetzt, während die TGO auf die Stammspieler Daniel Strack, Tobias Aul und Daniel Eckel verzichten musste. Diese Maßnahme von Bingens Trainer Schermuly schien zunächst zu greifen, da sich die HSG über 3:0, 7:2 auf 10:3 absetzte und schon wie der sichere Sieger aussah. Nicht nur die starke Anfangsphase der Binger auch die nicht zu erklärende Angriffsschwäche der TGO mit statischem Spiel und unvorbereiteten Abschlüssen trug zu dem hohen Rückstand bei. Eine erste Auszeit beim 2:7 griff nicht. Erst die Umstellung auf die defensive 6:0-Abwehr und die Einwechslungen von Timo Hochgesand, Peter Gasz und Björn Scheuer und eine konzentrierte Einstellung zeigte Wirkung. So konnte der 6:11 Rückstand mit einem 5:0-Lauf egalisiert werden und nach dem 12:12 in eine 17:13-Führung umgewandelt werden, die Bingen zum Halbzeitstand von 15:17 verkürzen konnte.
Nach dem Wechsel stand die Abwehr weiterhin stabil und Osthofen konnte auf 26:22 wegziehen. Bingen kämpfte sich wieder auf 24:26 heran, doch die TGO war wieder in der Spur und setzte sich wieder auf 28:24 ab. Dieser Vorsprung konnte bis zum Ende verwaltet werden sodass die TGO mit 31:26 siegreich blieb. Durch diesen Sieg hat sich die TGO eine optimale Ausgangsposition für das kommende Toppspiel am Sonntag um 18 Uhr, in der heimischen Wonnegauhalle, gegen den Mitfavoriten und Ex-Oberligisten TV Nieder Olm geschaffen und hofft auf eine wiederum tolle Unterstützung seiner treuen Fans.
TV Bodenheim – HSG Worms II (So., 18 Uhr)
Nachdem die junge HSG-Sieben auch das fünfte Spiel in Folge gegen die SG Bretzenheim mit 26:34 nicht gewinnen konnte, liegt man weiterhin ohne jegliches Erfolgserlebnis auf dem letzten Tabellenplatz. An dieser Situation dürfte sich daran auch am Sonntagabend beim Tabellenzweiten TV Bodenheim nichts ändern.
Verbandsliga
TG Osthofen II – TV Nieder-Olm II (So., 14 Uhr)
Kreisliga
TV Bodenheim III – HSG Worms III (Sa., 19 Uhr)
Frauen-Rheinhessenliga
TV Bodenheim – TG Osthofen II (So., 16 Uhr)
A-Klasse
TV Nieder-Olm II – TG Osthofen III (So., 13 Uhr)
Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
Männer
SG Gösenroth/Laufersweiler – HSG Worms (Sa., 19.30 Uhr)
Gösenroth, Ortsteil von Sohren, liegt im Landkreis Birkenfeld und die dortigen Handballer sind als Rheinlandmeister durch einen Sieg im entscheidenden Relegationsspiel gegen den TV Niederwürzbach in die Oberliga aufgestiegen. Stammvereine sind der TV Gösenroth und TV Laufersweiler. Es ist eine sehr junge Mannschaft – aus einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit – mit einigen Leitwölfen wie Artur Domaschenko, Sohn des Trainers Igor Domaschenko. Eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von weniger als knapp 22 Jahren und liegt nach neun Spieltagen und nur einem Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Auf den ersten Blick eine lösbare Aufgabe für die Schützlinge von HSG-Trainer Gerd Zimmermann, der aber davon ausgeht, dass die Gastgeber – welche den Wormsern die Favoritenrolle zuordnen –- sicherlich sehr motiviert sein werden. Für ihn selbst bleibt die Frage, wie seine Jungs den Ausfall des am letzten Sonntag schwer verletzten Michai Kurka verkraftet haben, der sich als Dritter neben Fabian Russ und Luca Steinführer in die Liste der auf viele Monate hinaus langen Ausfälle leider eingeordnet hat. „Wir wollen für Michai dieses Spiel gewinnen“, mit diesem Vorsatz geht es auf die schon etwas längere Reise in die Schulsporthalle in Rhauen.
Frauen
TG Osthofen – SG Bretzenheim II (So., 16 Uhr)
Das war ein geiles Handball-Spiel, das keinen auf den Sitzen am letzten Mittwochabend in der heimischen Wonnegauhalle hielt; auch wenn es am Ende mit 22:24 verloren ging. Bis zum 6:6 in der 11.Minute agierten die TGO-Damen derart gut mit, ehe sie nach einer Mainzer Auszeit und deren Einwechslung von Zweitliga-Spielerinnen den Faden verloren und zur Pause mit 8:15 ins Hintertreffen gerieten. Doch wer glaubte, dass die TGO-Mädels damit aufgegeben hatten, der sah sich nach der Pause eines Besseren belehrt. Denn mit einem Achttore-Lauf überrumpelte man die Gäste und führte gar mit 16:15 in der 41.Minute. In der 57. Minute stand es 21:21, ehe der Gast das Glück auf seiner Seite hatte und am Ende mit 22:24 den Sieg mit in die Landeshauptstadt nahm. Schade für die Leerphase in den letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit. Auf jeden Fall bewiesen die Schützlinge von TGO-Trainer Sascha Kuhn, dass sie zurecht in der vorderen Tabellenhälfte stehen. Herausragend Mona Schmitt mit zehn Toren, die mit vielen Tempogegenstößen den Oberliga-Zweiten wie noch nie in der Vergangenheit vor beinahe unlösbare Probleme stellte, der letztlich nur durch den Einsatz von drei höherklassigen Spielerinnen aus der 2. Bundesliga noch einmal davon kam.
Gegen den Tabellenvorletzten SG Bretzenheim II sollten am Sonntag bei ähnlicher Leistung wieder zwei Punkte aber möglich sein.