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  • Fr., 17. November 2017, 14:50 Uhr
    ... DasHandballgeschehen am Wochenende

    Vor dem Anwurf…

    Bevor die GW-Damen sich für dieses Jahr bereits aus der heimischen Wonnegauhalle verabschieden müssen, wollen Karina Graf und ihre Mitspielerinnen gegen den HSV Püttlingen noch schnell zwei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Foto: Felix Diehl.

    Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar
    Frauen


    TG Osthofen – HSV Püttlingen (So., 16 Uhr)


    Wer gehofft hatte, dass die Schützlinge von Trainer Sascha Kuhn nach zuletzt gezeigten guten Leistungen, nicht mehr in alte und schon gar nicht mehr erhoffte negative Zeiten zurückfallen würden, der sah sich in der Sporthalle der Julius-Wegler-Schule in Moselweiß auf das Bitterste enttäuscht.


    Dabei hatte der Coach vor dem Spiel und in der Pause bei einem 9:12-Zwischenstand noch darauf gehofft, dass seine Schützlinge auch diesmal wieder gegen einen schlagbaren Gegner alles positiv umsetzen würden, was er ihnen mit auf das Parkett an taktischen und spielerischen Maßnahmen aufgegeben hatte.


    Doch irgendwie müssen die TGO-Mädels alle zum Ohrenarzt oder der böige Wind eines tristen November-Sonntags hatte alles weggepustet.


    Dies galt für alle Mannschaftsteile, denn weder in der Abwehr noch im Angriff bekam man das Spiel der Gastgeberinnen in den Griff. So lag man denn auch früh mit 0:4 nach 3:39 Minuten zurück.


    Über 2:4, 3:7, 5:8 und 7:11 konnte man sich bis zum Seitenwechsel noch auf Schlagnähe von 9:12 durchaus Hoffnungen für die zweiten 30 Minuten machen.


    Doch es sollte noch schlimmer kommen und beim Zwischenstand von 13:22 in der 45. Minute waren die Punkte beim Gegner bereits vorzeitig eingefahren.


    Die restliche Spielzeit war Osthofen etwas im Vorteil, was die noch folgenden Tore betraf, doch für einen Sieg war die Leistung einfach nur unterirdisch zu nennen.


    Wenn die TGO-Damen am Sonntag den punktgleichen HSV Püttlingen zu Gast haben, so ist dies das letzte Heimspiel in diesem Jahr. Danach folgen drei Auswärtsspiele bei der DJK/MC Trier II, TV Bassenheim und VTV Mundenheim.


    Umso wichtiger wäre es für die Schützlinge von Trainer Sascha Kuhn sich – gegenüber dem sehr schlechten Spiel am letzten Sonntag bei der FSG  Arzheim/Moselweiß – wieder mit einer besseren Leistung und möglichst drei Punkten vor Weihnachten bei ihren Fans zu verabschieden.


    Männer


    SV 64 Zweibrücken – HSG Worms (Sa., 18 Uhr)


    Per Bus und hoffentlich vielen Fans im Gepäck, wer ab 15 Uhr mitfahren will, der melde sich bei Florian Stenner unter 0176/47053330, zur Unterstützung der nach zwei Niederlagen in Folge verunsicherten Mannschaft.


    Wobei man nur hoffen kann, dass nach dem Ausfall von zuletzt vier Leistungsträgern kein weiterer Aderlass zu befürchten ist. Die Mannschaft hat beim Tabellenvierten und Ex-Drittligisten nichts zu verlieren und kann  angesichts der Personalsituation nur positiv überraschen.


    Wichtig wird sein, dass man mental wieder gefestigter auftraten kann und man vor allen Dingen im Abschluss die nötige Ruhe und  Übersicht mehr behält.


    Rheinhessenliga
    Männer


    TG Osthofen – HSG Worms II (So., 18 Uhr)


    Nach einer sehr schwachen Vorstellung verloren die Rheinhessenliga-Handballer der TG Osthofen, die erstmals mit den lange Zeit verletzten Daniel Strack und Daniel Eckel und dem Neuzugang (Heimkehrer) Patrick Bitsch, aber ohne den erkrankten Björn Scheuer und die A-Jugendspieler antreten konnten, bei der GW Büdesheim mit 26:28 (12:16). Trainer Vuletic forderte vor dem Anpfiff von seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen Nieder-Olm, mit mehr Einsatzwillen, Kampf und den Gegner schon gar nicht der Tabellensituation nach zu unterschätzen. Doch alle diese Eigenschaften schienen in der Kabine geblieben zu sein. Büdesheim ging mit 3:0, 5:2 über 8:4 mit 12:6 in Führung. Osthofen spielte in dieser Phase zerfahren mit schlecht vorbereiteten Angriffen, zahlreichen technischen Fehlern, ohne durchdachte Angriffe und ermöglichte so, da auch die Rückzugbewegung nicht stimmte, den Gastgebern zahlreiche einfache Gegenstoß-Tore. Da auch die TGO-Abwehr gegen biedere, aber stark kämpfende Gastgeber schlecht stand, konnte die Heimmannschaft auch einfache Tore aus dem gebundenen Spiel heraus erzielen.


    Nach einer Auszeit und der Einwechslung des nach langer Verletzung zurückgekehrten Daniel Strack auf der Spielmacherposition kam zunächst mehr Struktur in das TGO-Angriffsspiel, was sich in einfachen Toren aus der zweiten Welle und gut herausgespielten Kreistoren bemerkbar machte, wobei es weiterhin eine hohe Fehlerquote in der Abwehr gab. Osthofen kämpfte sich auf 12:14 heran, machte dann aber im Angriff zwei eklatante Fehler, die Büdesheim durch weitere zwei Gegenstöße zum 16:12-Pausenstand ausnutzte.


    In der Pause hielt Trainer Vuletic nur eine kurze Ansprache und appellierte an die Einstellung des gesamten Teams. Die Mannschaft versuchte sich zu puschen und die Anweisungen des Trainers endlich umzusetzen. Dies gelang auch zu Beginn der zweiten 30 Minuten, in der sich die TGO auf 15:16 herankämpfte.


    Danach blieb das Spiel ausgeglichen mit ständiger 1- oder 2-Tore-Führung der Gastgeber. Als Osthofen mit 22:21 die erste Führung gelang, schien der Favorit wieder in der Spur zu sein. Nach dem 24:23 in der 50. Minute wurden aber zwei Siebenmeter und zwei Gegenstöße nicht genutzt, was Büdesheim wieder zum 26:24 nutzte.Beim 26:26 war die TGO wieder im Spiel, vergab aber durch weitere unkonzentrierte Abspiele und Abschlüsse einen in dieser Phase möglichen Sieg. Die nie aufsteckenden und permanent schnell nach vorne spielenden Grün-Weißen erzielten die letzten beiden Tore zum nicht unverdienten Sieg.


    Büdesheim spielte insgesamt sehr kompakt in der Abwehr und überschritt teilweise die Grenze des Erlaubten, was die gut leitenden Schiedsrichter mit drei Roten Karten ahndeten. Die TGO war aber wie gegen Nieder-Olm nicht in der Lage, die sich bietenden Überzahlsituationen entscheidend zu nutzen. Das Gegenteil war der Fall, kassierte man doch zweimal in doppelter Überzahl ein Gegentor.


    Mit nunmehr 10:6 Punkten, zwei Minuspunkten als Strafe für das nicht erfüllte Schiedsrichterkontingent, hat sich die TGO zunächst von der Titelentscheidung entfernt. Eine Steigerung in den nächsten Spielen ist unbedingt erforderlich, um sich wieder in das Titelrennen einmischen zu können. Die nächste Gelegenheit bietet sich hierzu im bestimmt umkämpften Derby gegen die HSG Worms II am kommenden Sonntag, um 18 Uhr, in der heimischen Wonnegauhalle.


    Obwohl die TGO-Herren zuletzt zwei Niederlagen kassieren mussten und damit auch ohne die A-Junioren unterstrichen, doch noch nicht ganz gefestigt nach dem Abstieg aus der Oberliga zu sein, sind sie im Derby gegen die HSG Worms absolut klarer Favorit, haben diese als Aufsteiger bisher noch kein Spiel gewinnen können und leiden zusätzlich auch unter erheblichem Ausfall mehrerer verletzter Spieler. So fehlt Carsten Bleser wegen einer Schulteroperation schon seit Saisonbeginn und mit Markus Görtz fällt der erfolgreichste Werfer seit Kurzem mit einem Riss der rechten Achillessehne  aus. Zudem sind noch weitere Spieler angeschlagen, über deren Einsatz wohl erst kurz vor dem Spiel entschieden werden dürfte.


    Verbandsliga


    TG Osthofen II – HSG Zotzenh./Aspish./Sprendl. (Sa., 20 Uhr)


    Kreisliga


    TGO III – HSG Worms III (So., 19.50 Uhr)


    Frauen


    SG Bretzenheim III – TGO II (So., 16.50 Uhr)
    HC Gonsenheim II – TGO III (So., 12 Uhr)

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