Familienministerin Irene Alt besuchte am Mittwoch die Ortsgemeinde Guntersblum und informierte sich über die Betreuungssituation
Vorbildliche Kita-Politik macht die Runde
Der Guntersblumer Ortsbürgermeister Reiner Schmitt (links) und Ministerin Irene Alt beim Besuch der Kita „Zwergenwerkstatt”. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch „Der Kita-Ausbau ist mir eine Herzensangelegenheit”, sagte der Ortsbürgermeister von Guntersblum, Reiner Schmitt, in seinen Begrüßungsworten anlässlich des Besuchs der rheinland-pfälzischen Familienministerin Irene Alt (Grüne). Die vorbildliche Betreuungssituation in Guntersblum sollte sich denn auch wie ein roter Faden durch den ganzen Mittwochvormittag ziehen.
Zunächst stellte Ortsbürgermeister Reiner Schmitt (Grüne) im Rathaus seinen Ort mit einigen kurzen Eckdaten vor und kündigte ein weiteres Neubaugebiet an, das in einigen Jahren erschlossen werden soll. Danach folgten Visiten bei den drei Kitas des Ortes, die zusammen 199 Betreuungsplätze anbieten und in denen 40 Mitarbeiter beschäftigt sind. Reiner Schmitt erläuterte hier, dass die drei Kitas (Zwergenpalast, Spatzennest, Zwergenwerkstatt) unter der kommunalen Trägerschaft des Ortes stehen. Was einen erheblichen Aufwand für die Verwaltung bedeute.
Die neuste Einrichtung in Guntersblum ist die Kita „Zwergenwerkstatt", die im Februar 2012 öffnete und heute 52 Plätze in vier Gruppen anbietet. Hier fand ein ausführliches Gespräch zwischen der Ministerin und den Angestellten der Kita statt. Irene Alt betont dabei, wie wichtig ihr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Ein besonders Lob von ihr ging an die Ortsgemeinde Guntersblum, die eine vorbildliche Rolle bei der Realisierung des flächendeckenden Betreuungsangebotes einnehme.
Aber auch insgesamt könne sich das Land beim Angebot von Plätze bei den unter dreijährigen Buben und Mädchen sehen lassen. Hier käme Rheinland-Pfalz auf eine Betreuungsquote von über 38 Prozent und sei dabe Spitzenreiter bei den westlichen Bundesländern.