Mi., 14. Mai 2014, 12:52 Uhr
MdL Anklam-Trapp setzt sich für alternativen Zugang zu Zellertalbahn ein
Wachenheim: „Anbindung an Zellertalbahn erhalten“
Dass auf private Initiative der Zugang zur Zellertalbahn gesperrt wurde und damit Wachenheim als Haltepunkt vom Fahrplan der beliebten Ausflugsbahn genommen werden musste, will SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp nicht hinnehmen. Die Abgeordnete kündigte an, sich mit Nachdruck für einen alternativen Zugang und damit den Erhalt des Ausflugsbetriebs in der Zellertalgemeinde einzusetzen.
Wegfall des Haltepunktes als herber Verlust
„Der Wegfall des Haltepunktes der Zellertalbahn in Wachenheim stellt sowohl für die Ortsgemeinde als auch für den Förderverein Eistalbahn e.V., der die Zellertalbahn im Ausflugsverkehr betreibt, einen herben Verlust dar“, betonte Anklam-Trapp mit Verweis auf die bislang fehlenden Alternativen. Auch ein Antrag der Ortsgemeinde Wachenheim auf Gewährung von Landesmitteln zum Neubau eines Parkplatzes am Bürgerhaus, über den der Zugang zur Zellertalbahn erfolgen könnte, wurde nicht in den Investitionsstock 2014 des rheinland-pfälzischen Innenministeriums aufgenommen.
Um die für den Neubau des Haltepunktes erforderlichen Fördermittel zu sichern, kündigte Anklam-Trapp an, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass dem geplanten Parkplatz am Gemeindehaus im Maßnahmenkatalog des Landes eine höhere Priorität eingeräumt wird. Dies könne nur in direkter Absprache mit der Verbandgemeinde Monsheim und dem Landkreis Alzey-Worms, sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Landesinnenministerium geschehen, wie die Abgeordnete nochmals bekräftigte: „Für den Tourismus in der Region und die aufstrebende Verbandsgemeinde Monsheim, die in den zurückliegenden Jahren ein hervorragendes Tourismuskonzept erarbeitet hat, ist die Anbindung Wachenheims an die Zellertalbahn ein wichtiger Entwicklungsfaktor, den es mit gemeinsamen Kräften dringend zu erhalten gilt.“