Mi., 01. März 2017, 17:15 Uhr
MdL Anklam-Trapp spricht sich in Brief an Verkehrsministerium für verkehrsberuhigende Maßnahmen entlang Wormser Straße aus
„Wachenheimer Bürger vor Rasern schützen“
In die Debatte um eine verkehrsberuhigende Lösung entlang der Wormser Straße (B47) in Wachenheim hat sich nun auch die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp eingeschaltet. In einem Brief an das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium spricht sich Anklam-Trapp dafür aus, die Installation stationärer Radaranlagen sowie gegebenenfalls weitere bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung zu prüfen.
„Überhöhte Geschwindigkeit sorgt nicht nur für zusätzlichen Lärm sondern stellt auch eine ernstzunehmende Gefahr für den innerörtlichen Fuß- und Radverkehr dar“, zeigt Anklam-Trapp Verständnis für die Sorgen der Anlieger. Während es bei der Führung der B47 anderenorts Umgehungsstraßen gebe, sei dies in Wachenheim nicht ohne weiteres möglich, da wertvolle Weinbergslagen zerschnitten würden, so die Abgeordnete weiter. Daher gelte es alternative Lösungen zu finden um den Durchgangsverkehr innerhalb der durch die Pfrimm und der zu reaktivierenden Bahnlinie umgrenzten Gemeinde effektiv abzubremsen.
Mit dieser Forderung knüpft Anklam-Trapp an die Argumentation von Verbandsbürgermeister Ralph Bothe (SPD) und Ortsbürgermeister Dieter Heinz (FWG) an, die neben weiteren baulichen Maßnahmen auch stationäre Radarmessanlagen in Betracht ziehen. „Grundsätzlich begrüße ich mobile Geschwindigkeitskontrollen, halte diese aber auf lange Sicht für Wachenheim für nicht ausreichend, um die Gemeinde nachhaltig vor Rasern zu schützen“, spricht sich Anklam-Trapp in ihrem Schreiben an das Ministerium für die Installation stationärer Radarmessanlagen aus.
Weiterhin bittet sie das Ministerium straßenbauliche Maßnahmen zu prüfen. Bereits vor acht Jahren hatte sich Anklam-Trapp gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung und der Ortsgemeinde für geschwindigkeitsreduzierende Vorkehrungen entlang der Ortseinfahrten eingesetzt. Neben einer Verkehrsinsel mit Querungshilfe in Höhe des Friedhofs konnte damals eine „Alles-Rot-Ampel“ am Bürgerhaus in der Ortsdurchfahrt installiert werden. Die Kosten der Ampelanlage von knapp 80.000 Euro übernahm damals das Land.