Sie sind hier:
Startseite
» Sport » Waghalsige Artisten mit „Funtastischer“ Show
Do., 18. Juli 2013, 16:09 Uhr
Ferien-Zirkuswoche der TG 1846 Worms endet mit tollem Programm
Waghalsige Artisten mit „Funtastischer“ Show
„Manege frei“ für den „Zirkus Funtastico“. Zum siebten Mal präsentierten die jungen Artisten der Turngemeinde einem begeisterten Publikum in der neuen Jahnturnhalle ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm.
Es war die Abschlussveranstaltung der Zirkuswoche der Turngemeinde 1846 Worms. Im Rahmen der Aktion „In den Ferien am Ort – Mehr Spaß mit Spiel und Sport“ der Sportjugend Rheinland-Pfalz beteiligten sich beim Ferienprogramm 28 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 19 Jahren. Betreut wurden die Kinder von TGW-Sportlehrer Markus Isselhard, acht jugendlichen Helfern und einem großen Betreuerteam aus Eltern und Freunden.
Aus der Vielzahl der Möglichkeiten, die der Zirkus „Funtastico“ bietet, wählten die ambitionierten Zirkuskünstler Disziplinen aus, die ihren eigenen Wünschen, Interessen und Fähigkeiten am meisten entsprachen. Mit Feuereifer waren alle bei der Sache und übten fünf Tage lang in verschiedenen Workshops. Mit Hilfe der Betreuer wurde auf die gemeinsame Vorstellung hin gearbeitet. Aber auch das Rahmenprogramm kam nicht zu kurz. Ein gemeinsamer Grillabend mit anschließendem Zelten auf der Jahnwiese, eine Quizshow und eine Feuershow garantierten Spaß und Abwechslung. Höhepunkt der Woche war aber die Zirkusvorstellung vor begeisterten Eltern und Freunden. Mit entsprechender Beleuchtung und Musikanlage wurde eine richtige Zirkusatmosphäre hergestellt. Die jungen Artisten begegneten echten Gefahren und Herausforderungen. Als Akrobaten, Jongleure, Fakire und Trapezkünstler vollbrachten sie Leistungen, mit denen sie zu den Helden ihrer Zirkusvorstellung wurden. Ebenfalls hoch hinaus ging es an den beiden Vertikaltüchern.
In sieben Meter Höhe wickelten sich die Artisten ins Tuch und ließen das Publikum den Atem anhalten. Einradfahrer und Seiltänzer, Diabolo- und Devil-Stick-Jonglage rundeten mit einer Balance-Nummer auf Laufkugeln und -trommeln das zeitweise atemberaubende eineinhalbstündige Programm ab. Nach einer kurzen Pause gab es eine Neuerung im gewohnten Ablauf. Zunächst stand ein Raumwechsel auf dem Programm. Im abgedunkelten Gymnastikraum zeigten die jungen Artisten, dass sie auch Neuem nicht abgeneigt sind und kreative Ideen hatten. So präsentierten sie dem begeisterten Publikum als Schattentheater einen Ausschnitt aus dem Zirkus-Repertoire und unter Schwarzlicht eine Jonglage-Nummer. Den Abschluss des Programms bildeten traditionell die Handpuppen mit dem Titel: „Wer hat an der Uhr gedreht“.
Markus Isselhard, Zirkusdirektor, Cheforganisator und Sportlehrer der Turngemeinde Worms, zeigte sich mit dem Ablauf der Woche und den tollen Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden. Besonders die jugendlichen Betreuer haben einen großartigen Job gemacht und sehr viel zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Und eines wissen die meisten Kinder, die an dem Zirkusprojekt beteiligt waren schon jetzt: Auch im nächsten Jahr werden sie wieder in der Manege stehen und Zirkusluft einatmen.