Fr., 13.03.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mi., 19. März 2014, 11:57 Uhr
    Am Mittwochmorgen unterstrichen in Worms rund 600 Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes ihre zentralen Lohnforderungen

    Warnstreiks sollen Nachdruck verleihen

    Streikende des Öffentlichen Dienstes unterstrichen bei der Abschlussveranstaltung im Hagenbräu ihre Forderungen. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Gewerkschaft Verdi hat in Worms am Mittwochmorgen mit einem Warnstreik den Lohnforderungen für die Tarifrunde 2014 Nachdruck verliehen. Rund 600 Beschäftigten folgten dem Aufruf zur zeitlich befristeten Arbeitsniederlegung.

    Die Streiks sorgten für Störungen in der Versorgung der Menschen in der Nibelungenstadt, etwa bei Kitas, dem Bürgerservice oder im Busverkehr. Das ganz große Chaos blieb aber aus. Und dies auch, weil sich alle Beteiligten  im Vorfeld auf die Arbeistsniederlegung eingestellt hatten. Ganz anders sah es da in anderen Regionen in Deutschland aus, etwa in Nordrhein-Westfalen, wo die Busse und Bahnen in den Depots blieben und die Menschen Problem hatten, zur Arbeit zu kommen.

    Abschlussveranstaltung im Hagenbräu
    Die Streikenden in Worms kamen unter anderem vom Klinikum, dem ebwo, der Kultur- und Veranstaltungs GmbH (KVG), der Sparkasse sowie der Stadtverwaltung. Treffpunkt für Teilnehmer des Warnstreiks war um 8 Uhr der Marktplatz. Von dort ging es in einem Streikzug zum Hagenbräu, wo gegen 10 Uhr die Abschlusskundgebung stattfand.

    Im Hagenbräu sprachen der Wormser  Gewerkschaftsvorsitzende Wolfgang Mayer sowie die DGB-Geschäftsführerin  der Region Rheinhessen-Nahe, Astrid Clauss. Sie unterstrich kämpferisch, wenn sich die Bundestagsabgeordneten einfach mal so eine Lohnerhöhung von zehn Prozent genehmigten, seien die Forderungen von Verdi angebracht.

    100 Euro plus 3,5 Prozent mehr Lohn
    Im Kern hat Verdi zwei Forderungen. Dies ist einmal 100 Euro mehr Lohn für jeden Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes, egal zu welcher Lohngruppe er gehört. Zusätzlich möchte die Gewerkschaft zu den 100 Euro für jeden Beschäftigten noch einmal 3,5 Prozent mehr Lohn. Wie  viel dies konkret ist, hängt von der jeweiligen Lohngruppe ab.

    Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Tarifpartner erneut zu Gesprächen. Die Verhandlung werden zentral, also bundesweit geführt.

    Der letzte Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst liegt zwei Jahre zurück. Damals gab es eine Lohnerhöhung von 6,3 Prozent verteilt auf zwei Jahre.

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige Rolladen Günter
    Anzeige 20 Jahre Stadtmarketing WormsAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Amtsblatt
    Anzeige TicketshopAnzeige 3 Füller 1Anzeige 3 Füller 1