Stellen Sie sich vor Sie leben 2050, wie denken Sie, wird die Welt aussehen? Dies Frage haben sich bereits viele Forscher selbst gestellt und dazu Theorien entwickelt. In einem Punkt sind Sie sich sicher: die Welt wird immer digitaler. Bereits heute ist unsere Gesellschaft von Schnelllebigkeit gekennzeichnet. Wird sich dies in Zukunft ändern oder wie werden Digitalisierung, Innovationen und Co den Alltag in 2050 beeinflussen? Dies erfahren Sie in folgenden Artikel.
Photo by Johannes Plenio on Unsplash
Die Welt und die Gesellschaft ist nicht vergleichbar mit der, die es noch vor einigen Jahrzehnten war. Denn erst in den letzten Jahrzehnten entwickelten sich Handy, Laptop und Co., die mittlerweile einen Großteil unseres Alltags bestimmen. Heutzutage ist in vielen Bereichen der Gesellschaft die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Denn sie öffnete unter anderen Türen zu völlig neuen Möglichkeiten. Ist es also nur noch eine Frage der Zeit, bis Roboter und Co. unseren Alltag bestimmen und man fast nichts mehr selbst machen muss, weil diese alles für einen erledigen? Bereits heute gibt es zum Beispiel kollaborierende Roboter, die monotone Tätigkeiten automatisieren und optimieren.
All die Innovationen der letzten Jahre ermöglichten zudem längere Lebenserwartungen, was mehr (und vor allem ältere) Menschen auf der Welt bedeutet. In einer Welt, in der eigentlich nicht mehr wirklich viel Platz für noch mehr Menschen ist, die diese noch dazu verschmutzen. Doch was bedeutet das für die Zukunft? Wenn sich alles so schnell verändert, wie verändert sich dann der Alltag des Individuums in 2050?
Forscher auf der ganzen Welt versuchen dies herauszufinden und haben bereits einige Theorien aufstellen können, mit dem Ergebnis, dass sich viele Lebensbereiche in unserem Alltag verändern werden. Doch welche sind dies?
Gesundheit: werden wir gesünder, durch mehr Möglichkeiten oder kränker, durch mehr Viren?
Bereits heute scheint das noch vor ein paar Jahren Unmögliche möglich: unheilbare Krankheiten können behandelt oder teils sogar geheilt werden und Menschen allgemein gesundheitlich besser versorgt werden. Dies führt dazu, dass der Mensch heute im Durchschnitt älter wird als noch vor wenigen Jahren, wobei nach wie vor Frauen eine höhere Lebenserwartung haben, als Männer.
Forscher gehen davon aus, dass dies bis 2050 nochmal ansteigen wird. Denn bis dahin wird der Kampf gegen noch mehr Krankheiten immer mehr gewonnen werden. Jedoch ist es nicht auszuschließen, dass neue krankheiten oder Viren dazu kommen.
Medizinische Innovationen wie digitale Technologien (Health-Apps, Roboter und Co) und fortschrittliche Genanalyse werden immer mehr ausgebaut, was zu noch besseren Behandlungen von Krankheiten sowie der prävention von Krankheiten führen wird.
Auch können Arztgespräche bereits jetzt von nahezu überall online durchgeführt werden, was dazu führt, dass mehr Menschen es vermutlich auch in Zukunft in Anspruch nehmen werden.
Zudem kann die Digitalisierung einen großen beitrag dazu leisten, dass alte, hilfsbedürftige oder kranke Menschen länger eigenständig leben können und weniger auf andere angewiesen sind.
Essen: Designer Food statt Burger, Pasta und Co?
Aufgrund der medizinischen Fortschritte wird 2050 wohl mehr Menschen auf der Welt geben, als je zuvor. Mehr Menschen bedeutet allerdings auch, mehr Essen, dass zur Verfügung stehen muss, um diese bestmöglichst ernähren zu können. Lebensmittel aus Algen oder Insekten-Mehl können damit in der Zukunft zum Normalfall gehören. Doch auch Designer Food wird immer beliebter werden. Also Essen, dass bereits gesundheitsfördernde Wirkungen beinhaltet, die Krankheiten vorbeugen können und individuelle auf das persönliche Gesundheitsprofil abgestimmt werden können.
Alltag: Wohnraum-Probleme und Roboter?
Die verlängerte Lebenserwartungen und die dadurch steigende Anzahl der Menschen auf der Welt können auch Einfluss auf den Alltag der Menschen nehmen. Mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit wird diese Entwicklung die Wohnraum-Kapazität negativ beeinflussen, denn es wird nicht genug Platz sein. Dies bedeutet, dass Architekten dieser Welt den Fokus immer mehr auf den Bau von praktischen Gebäuden legen müssen. Mehr energieeffiziente und optimierte Hochhäuser können dabei eine Lösung sein.
Außerdem wird die Digitalisierung die Gesellschaft und den Alltag jedes Einzelnen bestimmen und das noch viel mehr als jetzt schon der Fall ist. Roboter als Alltagshelfer werden keine Seltenheit mehr sein und auch ein Kühlschrank, der automatisch Essen nachbestellt oder ein Herz, der das Rezept von dem Lieblingsgericht per Kommando abrufen kann, wird bis dahin Teil des ganz normalen Alltags sein.
Bei all diesen Innovationen muss vor allem auf deren klimaneutralität geachtet werden, denn das Klima wird wohl wenig überraschend, die größte Herausforderung der Zukunft sein.
Klima: ist es noch zu retten?
Ob es noch zu retten ist, ist eine schwierige Frage und ist ganz davon abhängig, wie wir im hier und jetzt agieren und wie die Politik jetzt die für die Zukunft plant. Fakt ist, dass die Welt bereits jetzt wärmer ist als noch vor einigen Jahren und bis 2050 vermutlich um ein bis zwei Grad Celsius ansteigen wird.
All dies wird Einfluss auf Mensch und Natur haben. Das Wetter, das wir in diesem Jahr als verrückt bezeichnen, wird so in einigen Jahren immer extremer. Das bedeutet: mehr Hitzewellen, mehr Wetterextreme, mehr Überschwemmungen und unvorhersehbare Wetterwechsel. Außerdem wird der Meeresspiegel ansteigen und der Zugang zu sauberem Trinkwasser immer schwieriger.
Umso wichtiger ist es, dass im hier und jetzt Klima-Pläne geschmiedet und auch wirklich schnell in die Tat umgesetzt werden, um all diese Klima-Szenarien so weit wie möglich rauszögern oder teilweise sogar verhindern zu können.