Parcours, Infostände und Vortrag im Bildungszentrum zum Thema „Demenz“ am 20. September
„Was können wir tun für ein Leben ohne Demenz?“
Von links: Im Foyer des Rathauses bewerben Sabine Steffens, Waldemar Herder und Angelika Frank einen Info-Abend zur Demenz, zu welchem alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 20. September ab 17 Uhr in der Karl-Hofmann-Schule eingeladen sind. Foto: Florian Helfert
VON FLORIAN HELFERT Circa zehn bis 30 Prozent der geistig gesunden Seniorinnen und Senioren weisen ab dem 70. Lebensjahr alzheimertypische Gehirnveränderungen auf. „Was können wir tun für ein Leben ohne Demenz?“ – Diese Frage steht auf Initiative des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie im Mittelpunkt einer gleichnamigen Veranstaltungen, für deren Besuch am Donnerstag, dem 20. September, Sozialdezernent Waldemar Herder gerne wirbt.
„Was können wir im Falle eines Lebens mit Demenz tun“, stellte der Wormser Sozialdezernent als Neffe einer an Demenz erkrankten Tante eine ergänzende Frage, welche am Veranstaltungstag in der Karl-Hofmann-Schule ebenfalls thematisiert wird. „Dann erwartet mit Prof. Dr. med. Andreas Fellgiebel als Chefarzt der Rheinhessen-Fachklinik alle interessierten Gäste ein hochkarätiger Referent“, glaubt Sabine Steffens, Abteilungsleiterin der Fachstelle für Senioren und Inklusion.
Ihr zufolge versteht es der Referent, Theorie und Praxis sowohl miteinander zu verbinden als auch anschaulich und verständlich darzulegen. Gemeinsam mit der Sprecherin des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie, Angelika Frank, schätzt sie an dem schon mehrfach ausgezeichneten Mediziner auch, dass er sich für die Situation der Angehörigen interessiere, deren Stresslevel er bereits wissenschaftlich ausgewertet habe.
„Unser Netzwerk aus 15 mitwirkenden Partnern“, so Angelika Frank weiter, „wird den hervorragend besetzten Vortrag mit Infoständen, einem Demenz-Parcours sowie der Wanderausstellung der Wormser Betreuungsvereine erweitern“. Hier können sich im persönlichen Gespräch ab 17 Uhr alle interessierten Gästen im Vorfeld des um 19 Uhr stattfindenden Vortrages über das Thema Demenz umfassend informieren.
Info-Tag
Am Donnerstag, dem 20. September, referiert Dr. med. Andreas Fellgiebel, Chefarzt der Rheinhessen-Fachklinik ab 19 Uhr zur Frage „Was können wir tun für ein Leben ohne Demenz“ in der Karl-Hofmann-Schule beim Bildungszentrum. Im Vorfeld können ab 17 Uhr Infostände der Mitglieder des Arbeitskreises Gerontopsychiatrie besucht werden. Gäste der Veranstaltung stehen die BIZ-Parkplätze offen.
Arbeitskreis Gerontopsychiatrie
Der Arbeitskreis Gerontopsychiatrie nahm bereits 1997 seine Arbeit vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der einhergehenden Zunahme altersmedizinischen Herausforderungen. Ein Schwerpunkt ist das Thema Demenz.
Die im Arbeitskreis freiwillig beruflich tätigen Fachleute sind aktiv mit dem Ziel, die Hilfen für ältere psychisch erkrankte Menschen weiter zu entwickeln, um weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Regionaler Beratungsführer Demenz
Seit 2007 wird der Regionale Beratungsführer Demenz für die Stadt veröffentlicht, dessen aktuelle Version online unter www.worms.de recherchiert und abgerufen werden kann.