Sa., 13.06.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 03. August 2020, 11:01 Uhr
    WORMS: Die Grüne Stadtratsfraktion hält Mix aus Volkshochschule, Bibliothek und vielem mehr für denkbar

    Was kommt nach Kaufhof?

    Das Traditionsgeschäft Kaufhof in Worms macht dicht, daran ist nicht mehr zu rütteln. Zum Ende Oktober schließ das Kaufhaus in zentraler Lage seine Pforten. In einer Pressemitteilung erklärt Richard Grüneald, Vorsitzender der Grünen Stadtratsfraktion, dass nun  neue Ideen gefragt seien, welche Nutzung Aussicht auf Erfolg hat und was tatsächlich funktionieren könnte, nachdem die 100-jährige Ära der Kaufhäuser zu Ende ist, die 1893 mit Harrods in London begann und 1912 mit den Galeries Lafayette in Paris frühe Höhepunkte erreichte.


    Frequenzbringer und erste Anlaufstelle

    Festzuhalten bleibt, so Grünewald, dass der Kaufhof wichtige Funktionen für die Einkaufsstadt Worms erfüllte: Er war sogenannter 'Ankermieter' unter dessen Fittichen weitere kleinere Läden existieren konnten. Als Frequenzbringer und erste Anlaufstelle zog er Kunden in die City, die nicht nur dort, sondern auch in umliegenden Geschäften Waren und Dienstleistungen nachfragten. Als zentraler Bezugspunkt belebte er die Innenstadt und sorgte für Betrieb in der Fußgängerzone.

    "Diese positiven Effekte für die City sollte auch eine nachfolgenden Nutzung der insgesamt 11.000 Quadratmeter großen Immobilie bieten können. Wie aber könnte das gelingen?", hinterfragt der Politiker.
    Ein Blick in andere Städte im In- und Ausland könne helfen, erfolgreiche Beispiele zu entdecken, denn vor ähnlichen Aufgaben standen schon viele Kommunen.

    Mix aus vielfältigen Lernangeboten

    Von Würzburg bis Mannheim in Deutschland und von Amsterdam in den Niederlanden bis Aarhus in Dänemark findet man erfolgreiche Nutzungskonzepte, die in zentralen Quartieren eine spannende Mischung von Angeboten bieten, die Städte beleben, Menschen zusammenbringen und Bürgern Chancen zum Weiterkommen bereit halten.

    Kombiniert werden dort Lernangebote von Volkshochschulen und Bibliotheken mit Bürgerservice und loftartigen Arbeitsplätzen für Jungunternehmer, sogenannte Co-Working-Spaces. Dazu gibt es innen und außen Cafés, manchmal kleine Läden für regionale Produzenten oder Gastronomie auf dem Dach des Gebäudes mit spannenden Ausblicken über die Stadt.

    Von erfolgreichen Städten lernen

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Amtsblatt
    Anzeige TicketshopAnzeige das WormserAnzeige 3 Füller 1