Freitagsturner restaurierten Mettenheimer Röhrbrunnen / Einweihung am Wochenende bei gut besuchter Brunnenfeier
"Wasser marsch!"
Stolz sind Ortschef Leo Jugenheimer, Hans-Jürgen Winter und der älteste Freitagsturner Hermann Balder (von links) auf den restaurierten Brunnen. Foto: Lili Judith Oberle
VON LILI JUDITH OBERLE "Jedes Jahr eine gute Tat für unseren Ort". Das ist seit einigen Jahren das Motto der Freitagsturner aus Mettenheim. In diesem Jahr wurde der in die Jahre gekommene Röhrbrunnen in der Hauptstraße aufwendig restauriert. Hier hatte sich bereits ein Teil des Brunnens von der Wand gelöst und drohte umzustürzen. Der im Jahre 1923 erbaute Brunnen wurde von den Freitagsturnern in Eigenleistung mit Unterstützung der Ortsgemeinde und zahlreichen Geld- und Sachspenden der Mettenheimer Firmen und Privatpersonen erneuert und konnte am vergangenen Wochenende bei einer Brunnenfeier an die Ortsgemeinde übergeben.
"Da der Brunnen keine Quelle mehr hat, haben wir einen 200 Liter Tank eingebaut, der den Brunnen mit Leben füllt", so Hans-Jürgen Winter, Sprecher der Turner. Er und Übungsleiter Fred Helwig sind stolz auf ihre Männer. Auch Ortsbürgermeister Leo Jugenheimer lobte das großartige Engagement und Herzblut, mit dem die Freitagsturner in jedem Jahr ein Projekt heraussuchen und an die Arbeit gehen.
Feierlich wurde am Samstag der Brunnen enthüllt und begossen. Passend hierzu erklang das Lied "Wenn alle Brünnlein fließen", welches die Mettenheimer Bürger anstimmten. Finn, der jüngste Feuerwehrmann der Gemeinde, durfte den Brunnen mit "Wasser marsch!" zum sprudeln bringen.