Klinikum Worms: : Geplanter Teilbezug des Mutter-Kind-Zentrums baubedingt verschoben
Wasserschaden zwingt zum Umplanen
Der ursprünglich für Ende Juni/Anfang Juli 2016 geplante Teilbezug der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in die drei bereits fertig gestellten Stockwerke des Mutter-Kind-Zentrums des Klinikum Worms verschiebt sich baubedingt nach hinten. Grund hierfür ist ein im Rahmen der finalen Innenausbauten entstandener Wasserschaden im 1. Untergeschoss des Neubaus. Da die hiermit verbundenen baulichen Tätigkeiten nach aktuellem Kenntnisstand voraussichtlich länger andauern werden, ist ein Bezug des 1. Untergeschosses in absehbarer Zeit nicht möglich.
„Nach Rücksprache mit allen Beteiligten haben wir uns deshalb dafür entschieden, den Umzugstermin vollständig zu verschieben und auch die Etagen im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss vorerst nicht zu beziehen“, berichtet Bernhard Büttner, Geschäftsführer des Klinikum Worms. „Da wir unmittelbar vor baulicher Endabnahme standen und auch sonst perfekt im Zeitplan gewesen sind, ist das natürlich umso ärgerlicher. Welche genauen baulichen Maßnahmen zur Schadensbehebung im 1. Untergeschoss notwendig sind und wann ein möglicher Teilbezug stattfinden kann, ist zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht absehbar. Wir arbeiten jedoch gemeinsam mit allen Beteiligten daran, hier zeitnah neue Erkenntnisse zu gewinnen. Zur genauen Klärung haben wir einen externen Gutachter beauftragt, dessen Ergebnisse wir zeitnah erwarten. Dann wissen wir mehr“, ergänzt Bernhard Büttner abschließend.
Ursprünglich war geplant, die bereits fertig gestellten Etagen des neuen Mutter-Kind-Zentrums Ende Juni 2016 interimsweise durch die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zu beziehen. Unmittelbar danach waren die Kernsanierungsarbeiten am bestehenden Gebäude der Kinderklinik angesetzt. Der finale Bezug des Mutter-Kind-Zentrums durch Frauenklinik, Kinderklinik und Klinik für Geriatrie war für Anfang 2018 vorgesehen.