AUSSTELLUNG: Gerald Lippert präsentiert ab März eine Auswahl abstrakter Bilder im WORMSER
„Wechselwirkung“
Gerald Lippert präsentiert im März seine Ausstellung „Wechselwirkung“ im WORMSER.
Im März präsentiert Gerald Lippert im Wormser Kulturzentrum eine Auswahl abstrakter Bilder, die allesamt – der Ausstellungstitel verrät es bereits – das Motiv der „Wechselwirkung“ verbindet. Zum einen sind die Werke des in Lampertheim lebenden, theoretischen Physikers inspiriert von elementaren Phänomenen und thematisieren unter anderem Dynamik, Kräfte sowie Energie. Zum anderen findet in den Arbeiten durch die Verwendung von Materialien mit stark unterschiedlicher Beschaffenheit und Wirkung – darunter Spachtelmasse, Kunstharz, Acryl- und Ölfarbe – auch ganz konkret eine Wechselwirkung der Materialien statt, welche die Bildaussage auf einer weiteren Ebene verkörpert.
Montags bis freitags geöffnet
Die Eröffnung der Ausstellung findet am Mittwoch, dem 2. März, um 19 Uhr, statt. Der Besuch von Vernissage und Ausstellung ist kostenlos. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Es gilt jeweils die 2G-Plus-Regelung und es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Empfohlen wird das Tragen einer FFP2-Maske. Der Zutritt erfolgt über den Haupteingang des Neubaus und am Ticket Service findet die Nachweiskontrolle statt. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der vom Worms Verlag herausgegeben wird.
Objekte mit Tiefendimension
Beim Betrachten von Gerald Lipperts Werken nimmt man deren Farben durch den Auftrag und die Materialbeschaffenheit nicht nur als zweidimensionale Flächen wahr, sondern als Strukturen und Schichten, die miteinander interagieren, indem sie sich überlagern und durchdringen. In diesem Sinne sind seine Bilder keine Gemälde, sondern Objekte, die eine Tiefendimension haben. Somit kommt auch dem Entstehungsprozess der Werke eine wichtige Bedeutung zu: Das Auftragen und Ausgießen der Materialien selbst ist ein dynamischer Prozess. Die Kontrolle über die resultierende Form liegt nicht mehr nur in der Hand des Künstlers, da er den Medien Raum zur Veränderung und Entwicklung gibt. Der Fokus verschiebt sich dadurch weg vom Schaffen eines angestrebten Ergebnisses hin zum Schaffen von Rahmenbedingungen für einen Entfaltungsprozess, in dem sich Künstler und Material gleichermaßen befinden.