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  • Mo., 24. Oktober 2022, 11:20 Uhr
    EWR: Gaspreisbremse führt zu mehr wirtschaftlicher Stabilität im Energiemarkt

    Wegfall der Gasbeschaffungsumlage begrüßt





    Die Bundesregierung hat am 29. September 2022 kurzfristig die umstrittene Gasbeschaffungsumlage gekippt und stattdessen einen umfangreichen Abwehrschirm angekündigt, durch den Haushalte und Unternehmen in Deutschland bei den Energiekosten spürbar entlastet werden sollen. Das soll im ersten Schritt durch eine Strom- und Gaspreisbremse möglich werden.

    "Es beruhigt uns, dass unsere Kundinnen und Kunden durch die Abschaffung der Gasbeschaffungsumlage und die Einführung einer Preisbremse in dieser schwierigen Situation entlastet werden“, betont EWR-Vertriebsvorstand Dieter Lagois die Wichtigkeit dieser Maßnahmen. Der Arbeitspreis der Kundinnen und Kunden wird also zum 1. November um 2,419 Cent je Kilowattstunde reduziert. Bisher wurde die Umlage noch nicht erhoben. EWR-Kunden müssen nicht selbst aktiv werden, um vom Wegfall der Gasbeschaffungsumlage zu profitieren. Sie zahlen automatisch den um die weggefallene Beschaffungsumlage niedrigeren Preis. Ein Durchschnittskunde mit einem Jahresverbrauch in Höhe von 20.000 kWh wird durch den Wegfall der Gasbeschaffungsumlage um etwa 500 Euro jährlich entlastet.

    Deutlich gestiegene Bezugspreise

    Die durch den russischen Angriffskrieg ausgefallenen Gasimporte können derzeit noch in anderen Ländern beschafft werden, allerdings zu deutlich gestiegenen Bezugspreisen, wie es sie in den letzten 50 Jahren in dieser Höhe noch nicht gegeben hat. Innerhalb von zwölf Monaten sind die Großhandelspreise für Strom und Gas um über 600 Prozent angestiegen. Je länger die gestiegenen Beschaffungskosten bestehen bleiben, desto mehr werden sie sich in den Tarifen niederschlagen und diese für den Kunden massiv verteuern“, sagt Lagois. Deshalb begrüßt der Energiedienstleister den politischen Markteingriff durch eine Gas- und Strompreisbremse ausdrücklich, um der verschärften Kostenentwicklung im Sinne der  Verbraucher entgegenzuwirken.

    Die bewusst von Russland gesteuerte Energieknappheit und die damit verbunden sehr hohen Energiekosten verfolgen auch das Ziel, unsere gesellschaftlichen Strukturen zu destabilisieren, sagt Vorstandssprecher Stephan Wilhelm und ergänzt: Mit der Gas- und Strompreisbremse wird die Voraussetzung geschaffen, ein Anwachsen der Energiekrise zu einer sozialen Krise zu verhindern. Es ist eine Zeit, die alle fordert: die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft und die Politik. Trotz der Gaspreisbremse sieht der Energiedienstleister eine Gasmangellage im kommenden Winter als nicht ausgeschlossen.

    Erklärvideos und Energiesparbroschüre

    Deshalb berät EWR alle Kunden aktiv beim Thema Energiesparen. „Wir unterstützen unsere Kunden mit Beratungsangeboten dabei, Energie einzusparen. So haben wir ein neues Informationsportal www.einfachjetzt.de mit Erklärvideos sowie einer Energiesparbroschüre ins Leben gerufen, das jede Menge Tipps und Tricks beinhaltet, wie Haushalte schnell und einfach im Alltag Energie und damit auch Kosten einsparen können“, sagt Lagois.








    Gleichzeitig setzt EWR umfassende Maßnahmen zur unternehmensinternen Energieeinsparung um. „Wir verzichten aktuell komplett auf die Nutzung unserer Info-Bildschirme oder die Beleuchtung unseres Unternehmenslogos und haben die Temperaturen in unseren Büros auf 19 °C heruntergefahren. Außerdem prüfen wir abteilungsübergreifend, an welchen Stellen wir weitere Energieeinsparmaßnahmen umsetzen können und sensibilisieren unsere Mitarbeitenden zum Beispiel durch ein neues Schulungsangebot.“, erklärt Wilhelm.

     



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