WORMS: Josef, Maria und das Jesuskind noch bis Mariä Lichtmeß Anfang Februar zu sehen
Weihnachtskrippe aus Cortenstahl
Vor der Chorherrentreppe auf dem Wormser Domplatz grüßt eine lebensgroße Figurengruppe als Weihnachtskrippe der heiligen Familie aus Cortenstahl mit entstehender Patina.. Foto: Florian Helfert
Während überall die Weihnachtsbäume entsorgt und die Krippen wieder verpackt werden, stehen sie in vielen katholischen Kirchen nach altem Brauch noch bis zum 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmeß. Auch im Wormser Dom ist die Krippe noch bis Anfang Februar zu sehen. Darüber hinaus gibt es seit dem vergangenen Weihnachtsfest noch eine weitere Krippe auf dem Domplatz zu bewundern. Pünktlich zum Heiligen Abend wurde dort eine lebensgroße Figurengruppe aufgestellt, die die heilige Familie zeigt, also Maria, Josef und das Jesuskind in der Krippe.
Sie ist in Art eines Scherenschnitts aus massivem Cortenstahl gefertigt. Die Initiative für diese Außenkrippe geht auf Heinz Thesen, den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates zurück. „In den Corona-Jahren, in denen der Zugang zum Dom und den Kirchen eingeschränkt war, haben wir überlegt, wie wir Weihnachten gleichsam nach draußen und unter die Menschen bringen können. Eine Idee war damals, eine große Krippe auf dem Domplatz aufzustellen. Leider war das damals so kurzfristig nicht mehr zu realisieren. Aber die Idee hat uns nicht mehr losgelassen“, erläutert Heinz Thesen. So habe man mit Hilfe der Leiterin der Kita St. Lioba Martina Bauer einen Entwurf gemacht. Die habe dann die Umsetzung übernommen.
Die Krippe ist aus massivem Cortenstahl in Lasertechnik seitens der Firma PS Lasertechnik GmbH aus Bobenheim-Roxheim rechtzeitig zum Weihnachtsfest ausgeschnitten und aufgestellt worden. Die Krippe ist eine Spende der Firma und ihrer Chefin Christina Hack, die sich für die Idee begeistern ließ; für die eindrucksvolle Beleuchtung ließ Jörg Knies sich als Sponsor gewinnen.
Noch ist der Stahl fast schwarz, aber erst der für Cortenstahl typische Rost macht die Krippe beständig. „Wir freuen uns sehr über diese neue Krippe auf dem Domplatz“, bedankt sich Propst Tobias Schäfer bei den Initiatoren und Stiftern. „Weihnachten bedeutet ja, dass Gott unter den Menschen wohnen will. So wird die Weihnachtsbotschaft tatsächlich in den öffentlichen Raum und unter die Menschen getragen.“