Mi., 30.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 14. Juli 2017, 12:02 Uhr
    Dr. Volker Wissing (FDP) übernahm Rebstockpatenschaft am Wormser Liebfrauenstift / Bedeutung des Weinbaus für Rheinland-Pfalz

    Weinbauminister wird Rebstockpate

    Die Übergabe der Rebstockpatenschaft. Von links: Pfarrer Dr. George Ambadan, Dr. Volker Wissing und Harald Unselt. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Dr. Volker Wissing (FDP), übernahm am Donnerstag die Patenschaft für einen Rebstock am Wormser Liebfrauenstift. Damit reihte sich der FDP-Politiker in eine Spenderliste von mittlerweile über 100 Personen und Firmen ein, die als Rebstockpate die Renovierung der Liebfrauenkirche unterstützen. Die Patenschaft bedeutet, dass jede Privatperson im Jahr mindestens 60 Euro und ein Unternehmen 150 Euro spendet. Jeder Pate „erhält“ dabei eine Rebe, was bedeutet, es wird an der Pflanze ein Schild mit dem entsprechenden Namen des Spenders befestigt.

    Renovierung bis 2025

    Harald Unselt von der Liebfrauen-Stiftung erklärte, dass die Stiftung im Jahr 2005 gegründet wurde. Ziel sei es, die Renovierung der gotischen Liebfrauenkirche zu finanzieren. Die Rebstockpatenschaft sei dabei eine spezielle Idee, die seit über einem Jahr verfolgt werde. Insgesamt würde die Sanierung der Kirche rund 6,5 Millionen Euro kosten. Die Bauabnahmen an den beiden Türmen sei inzwischen abgeschlossen. Dies kostete rund 2,5 Millionen Euro. Nun folge sukzessive der Rest der Kirche, was noch einmal rund vier Millionen Euro verschlingen dürfte. Der Abschluss der Maßnahmen ist für das Jahr 2025 vorgesehen.

    Weinbau als Wirtschaftsfaktor

    Dr. Volker Wissing, der seit der Landtagswahl 2016 Minister ist, hob die Bedeutung des Weinbaus für Rheinland-Pfalz hervor. Rund 70 Prozent des deutschen Weines würden in Rheinland-Pfalz angebaut. Rheinhessen sei dabei das größte Anbaugebiet. Im weiteren Verlauf betonte der Minister die Bedeutung des Exportes. So würden neun von zehn aus Deutschland exportierten Flaschen aus Rheinland-Pfalz stammen. Der bevorzugte Rebensaft sei dabei der Weißwein. Im Vordergrund würden beim Anbau eindeutig Qualitätsweine stehen.

    Abschließend führte der Minister aus, dass Rheinland-Pfalz wirtschaftlich insgesamt gut dastehe. Die Stärke sei hierbei der Mittelstand. Auf die Frage, ob die Aussage noch gelte, dass Rheinland-Pfalz das „Land der Reben und Rüben“ sei, antwortete er mit einem Lächeln: „Wir sind stolz auf den Weinau und die Landwirtschaft, doch gilt inzwischen, wir sind das Land der Reben und Rüben und der Industrie 4.0.“

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Tip SüdhessenAnzeige Amtsblatt
    Anzeige TicketshopAnzeige das WormserAnzeige 3 Füller 1