Von links: Die amtierende Weinkönigin Sarah Schneider sowie Eleni Gauer, Annalena Baum, Eva Brodrecht, Lena Göth und Tamina Burggraf hören Ursula Hoffmann aufmerksam zu. Foto: Florian Helfert
Von Alexandra Kaal › Fünf junge Frauen stellen sich der Wahl zur Rheinhessischen Weinkönigin. Annalena Baum, Eva Brodrecht, Tamina Burggraf, Eleni Gauer und Lena Göth sind alle privat oder beruflich am Wein und dessen Anbau interessiert, engagieren sich ehrenamtlich in Rheinhessen und zwei von ihnen sind oder waren in der Vergangenheit bereits Weinmajestäten. Am vergangenen Mittwoch fand nun die "Queenie-Tour" statt, in deren Rahmen die Kandidatinnen nicht nur viel Neues über die Weine der Region, sondern auch zu Wormser Sehenswürdigkeiten und die Situation von Frauen in der Weinwirtschaft lernten.
Bürgermeisterin Stephanie Lohr hieß die Weinmajestäten zu Beginn der Führung von Gästeführerin Ursula Hoffmann herzlich willkommen und verwies auf ihre persönliche Beziehung zum Amt der Weinkönigin: sie hätte sich fast selbst beworben, und sei beinahe in die Fußstapfen ihrer Mutter Angelika Lohr getreten, die schon 1971/72 Weinkönigin war. Ihre Entscheidung, sich nicht beworben zu haben, habe sie immer bereut und sich deswegen versprochen, sich „nie wieder vor einer Wahl zu drücken".
Mit Ursula Hoffmann ging es zu drei großen Wormser Sehenswürdigkeiten, womit den Kandidatinnen die vielfältige Geschichte der Stadt vorgestellt wurde. Dabei ging Hoffmann auch auf Details ein, die meistens übersehen werden, wie zum Beispiel die Figuren auf den Fensterbänken des Doms. Die Kandidatinnen kehren am 9. September nach Worms zur Wahl im WORMSER zurück.