
VON FLORIAN HELFERT Seit 1994 feiert Weinsheim seinen Neujahrsempfang im kleinen Saal des Bürgerhauses – inklusive funktionierender Lampen, wie Ortsvorsteher Heinz Wößner unmittelbar zu Beginn darlegte. „Wir waren wenigstens wieder einmal in der Zeitung“, nahm der langjährige Ortsvorsteher unter dem Gelächter der Gäste den Fauxpas um die vermeintlich gestohlenen sowie zubetonierten Strahler auf dem Friedhof mit Humor.
„Die Strahler werden gemacht“, berichtete Heinz Wößner sodann und ergänzte bezüglich des Weinsheimer Friedhofes, dass im vergangenen Jahr der Friedhofsweg wunderbar asphaltiert worden sei: „Auch aus dem Altersheim haben sich zahlreiche Seniorinnen und Senioren bedankt“, lobte Wößner die städtische Arbeit im Beisein des Oberbürgermeisters Michael Kissel und des Baudezernenten Uwe Franz. Letzterer habe bei seinem jüngsten Besuch des Friedhofes zudem festgestellt, dass der Parkplatz bei stärkeren Regenschauern unter Wasser stehe – und unmittelbar Abhilfe versprochen.
Neue Strahler bereits bestellt
Auch Oberbürgermeister Michael Kissel bezog in seinem Grußwort Stellung zum „Kriminalfall, der ganz Worms in Atem gehalten hat“ und bestätigte, dass die neuen Strahler bereits bestellt seien. „Unser Gebäudebewirtschaftungsbetrieb sowie der Entsorgung- und Baubetrieb der Stadt Worms erteilen pro Jahr rund zehn- bis zwölftausend Aufträge“, bat das Stadtoberhaupt mit einigen Zahlen um Verständnis dafür, dass, wo gearbeitet werde, Fehler passieren könnten. „Außerdem müssen wir zur kommenden Fastnacht ja auch Material liefern“, so das Stadtoberhaupt.
Anschließend unterrichtete Ortsvorsteher Wößner, dass es in Weinsheim insgesamt zwar keine ungelösten größeren Probleme gebe, allerdings dann eben doch noch durchaus Wünsche wie etwa weitere Sponsoren für den Sommertag mit seinen zehn Stationen oder dem Kerweumzug mitsamt dessen sechs ebenfalls zu finanzierenden Kapellen.
Wappenteller für Heinz Hufnagel
Indem er Anna Obenauer danach als neues Kerwemächden begrüßte, leitete Wößner auf das ehrenwerte Engagement der Bürgerinnen und Bürger wie beispielsweise Heinz Hufnagel über. „Heinz Hufnagel hat mich 26 Jahre lang ehrenamtlich begleitet und unterstützt“, hob Heinz Wößner zu seiner Laudatio an. So habe Heinz Hufnagel zum Beispiel nach Stürmen immer auf dem Friedhof und den Spielplätzen nach dem Rechten gesehen. Aus diesem Grund überreichte Heinz Wößner nach all den Jahren des ehrenamtlichen Dienstes den Weinsheimer Wappenteller an einen verdienten Weinsheimer Bürger.
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