Als Höhepunkt der Weinsheimer Kerb schlängelte sich am Sonntag der Festumzug durch den Wormser Stadtteil
Weinsheimer Umzug bei herrlichem Wetter
Der Weinsheimer Umzug war einer der Höhepunkte der diesjährigen Kerb. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Blicke der Teilnehmer des Weinsheimer Umzuges gingen am Sonntagmorgen immer wieder in Richtung Himmel, ob es am Nachmittag regen oder trocken bleiben würde. So manch ein Gebet wurde wohl auch gesprochen. Und der Herrgott hatte ein Einsehen, denn fast pünktlich zum Beginn des Umzuges am Sonntag um 14 Uhr fiel kein Tropfen mehr auf die Weinsheimer Erde und hin und wieder kam bei milden Temperaturen gar die Sonne heraus.
Insgesamt schlängelten sich wohl so rund 50 Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen durch den Weinsheimer Ortskern, der von zahlreichen Besuchern gesäumt wurde. Die Stimmung war hervorragend, besonders bei den Kindern, die sich auf die Jagd nach den Bonbons machten. Sehr gelungen der Mix des Zuges aus Vereinen, Weinmajestäten, Initiativen, Kapellen und einigen historischen Traktoren als Zugmaschinen für Anhängern. Nicht fehlen durfte der Weinsheimer Kerwevadder und Ortsvorsteher Heinz Wößner. Mit einer kleinen Abordnung dabei auch der Bojemääschter vun de Fischerwääd auf einer Fahrradritschka. Ein musikalischer Glanzpunkt war das Fanfarenkorps der Nibelungenstadt Worms. Charmante Gäste aus dem Wonnegau waren unter anderem zwei Weinmajestäten aus Westhofen sowie das Fräulein von Flörsheim, Cynthia I.