Vertreter der Forscherwerkstatt des Gauß-Gymnasiums bei der Preisverleihung: "MINT-freundliche-Schule" im Fritz Walter-Stadion Kaiserslautern
Weit über den regulären Unterricht hinaus
Von links: Cameron Strenge, GGW, Francesco Quarta, GGW, Dr. Christine von Landenberg, Chemieverbände Rheinland-Pfalz, Christopher Leidich, GGW, Paul Bergtholdt, GGW, Herr Hartmann, GGW, Jan Bormann, GGW, Volker Tschiedel ehemals GGW, Ministerium für Bildung, Thomas Sattelberger, MINT Zukunft schaffen
Weitere 21 Schulen aus Rheinland-Pfalz dürfen sich ab sofort „MINT-freundliche Schule“ nennen. Die Schulen wurden heute für ihre Schwerpunktsetzung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in Kaiserslautern ausgezeichnet. Gastgeber der Veranstaltung im Fritz-Walter-Stadion waren die Chemieverbände Rheinland-Pfalz mit ihrer Ansprechpartnerin Bildungspolitik und Gesundheitspolitik, Dr. Christine von Landenberg.
Hans Beckmann, Bildungsstaatssekretär in Rheinland-Pfalz, Dr. Dirk Hannowsky, Geschäftsführer von SCHULEWIRTSCHAFT Rheinland-Pfalz, einer Einrichtung der
Unternehmerverbände, und Thomas Sattelberger, Vorsitzender der Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“, haben die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“ vergeben.
„Es macht mich sehr stolz, dass nun insgesamt 63 Schulen in Rheinland-Pfalz, von der Grundschule bis hin zur berufsbildenden Schule, für ihr besonderes Engagement im MINT-Bereich, das Signet MINT-freundliche Schule tragen“, betonte Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann.
„Sie alle haben eines gemeinsam: Ein breites Angebot an MINT-Aktivitäten, das weit über den regulären Unterricht hinausreicht. Sie arbeiten dabei vielfach mit außerschulischen Partnern zusammen, binden auch die Eltern der Schüler mit ein und machen so deutlich, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fest im Schulprogramm verankert sind.“ Der Staatssekretär dankte insbesondere den Lehrern, die diese Profilierung der Schulen engagiert vorantreiben.
Dr. Dirk Hannowsky: »Im MINT-Bereich eröffnen sich jungen Menschen interessante und vielfältige berufliche Perspektiven. Wir freuen uns daher, heute wieder eine Reihe von Schulen auszeichnen zu können, die sich auf den Weg gemacht haben, ihre Schülerinnen und Schüler besonders zu fördern.«
Dr. Christine von Landenberg: »Wir setzen einen Schwerpunkt in der Breitenförderung. Die Auszeichnung ermutigt unterschiedlichste Schulen in der Fläche von Rheinland-Pfalz, ihre MINTAktivitäten auszubauen. Deshalb engagieren wir uns gern bei dieser Initiative“.
Thomas Sattelberger: „Unsere Schulen sind das A und O vor dem Hintergrund, junge Menschen für berufliche MINT-Perspektiven zu interessieren, ihre Potenziale zu wecken und ihnen ihre Aufstiegschancen aufzuzeigen – unabhängig von Herkunft und Geschlecht. „MINT Zukunft schaffen“ setzt daher genau hier an. Wir freuen uns, dass bereits 800 Schulen in Deutschland den „MINT-Weg“ aktiv als „MINT freundliche Schule“ gehen.
Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schüler, Eltern, Unternehmen und die Öffentlichkeit durch die Auszeichnung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders gefördert. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die gezielt MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Auszeichnungsprozess.
Die Auszeichnung der Schulen steht zudem unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz.