Di., 04. März 2014, 20:32 Uhr
Kolpingsfamilie Worms zieht positive Zwischenbilanz: Veritable Persönlichkeiten sagen ihre Mitarbeit zu / Auch die Stadt Worms will Kolping helfen
Weiter Bedarf an Ausbildungspaten
Eine positive Zwischenbilanz zog das Projektteam der Kolpingsfamilie Worms nach den Werbeaktionen für Ausbildungspaten. So seien Presseartikel und Flyeraktionen nicht nur auf eine ausgesprochen positive Resonanz gestoßen, sie hätten auch veritable Persönlichkeiten veranlasst, ihre Mitarbeit als Paten zuzusagen. Dennoch werden angesichts der großen Probleme von Hauptschulabgängern bei der Suche eines Ausbildungsplatzes noch mehr Menschen benötigt, die sich als Ausbildungspaten zur Verfügung stellen wollen.
Neben den Informationen in der Presse wurden vor vielen Wormser katholischen Kirchen an zwei Wochenenden Flugblätter verteilt. Ein Beispiel gelebter Ökumene zeigte sich auch in der Bereitschaft evangelischer Kirchengemeinden, den Flyer auszulegen und auf die Ausbildungspatenschaftsaktion der Kolpingsfamilie Worms in Gottesdiensten hinzuweisen.
MdB Metzler sagt Patenschaft zu
Auch Jan Metzler, Bundestagsabgeordneter der CDU, hat angekündigt, er wolle das Kolping-Projekt durch die Übernahme einer Patentätigkeit unterstützen. Er zeigte sich von dem Engagement von Kolping Worms äußerst angetan. Ihm liege ganz besonders am Herzen, jungen Menschen beim Start in das Berufsleben helfen zu wollen. Hier sei man gerade als Politiker, aber auch in seiner sozialen Verantwortung als Mensch gefordert. Man könne da nicht abseits stehen.
Ähnlich motiviert äußerten sich ein ehemaliger Vertriebsleiter aus Westhofen und eine Geschäftsführerin eines Wormser Modefachgeschäfts. Auch ein Produktionsleiter eines großen Pharmakonzerns sah sich durch die Werbeaktion angesprochen und sagte seine Mitarbeit als Pate zu.
Trotz solcher ermutigender Einzelbeispiele werden weiter Paten benötigt, um ein „schlagkräftiges“ Team stellen zu können, das die Probleme der Hauptschulabgänger beim Übergang in die berufliche Ausbildung möglichst effizient anzugehen in der Lage ist.
Gerhard Willy, Leiter des Übergangsmanagements bei der Stadt Worms, sagte Kolping tatkräftige Unterstützung zu. Nachdem im Herbst 2013 die Bundesmittel für das Projekt des Regionalen Übergangsmanagements ausgelaufen waren und die Stadt Worms eigene Haushaltsmittel dafür in den Haushalt eingestellt hat, sind lt. Gerhard Willy Initiativen wie die der Kolping Worms sehr willkommen.
Menschen, die sich in ihrer sozialen Verantwortung und Solidarität mit Jugendlichen angesprochen fühlen und als Patin oder Pate im Ausbildungspatenschaftsprojekt der Kolping Worms mitarbeiten möchten, wenden sich bitte telefonisch an: Manfred Lang (Projektteam) Telefon 06245/6409 oder Karlheinz F. Springborn (Vorstand) 06241/33800 sowie E-Mail
kolpingsfamilie.worms@email.de oder
paten.kolping.worms@t-online.de