
Ein einfaches und wirksames Mittel den Auswirkungen vom Klimawandel entgegenzutreten und etwas für Natur und Umwelt zu tun ist das Pflanzen von Bäumen und Hecken im Innenstadtbereich. In Osthofen passiert richtig etwas! Nachdem die „Neue Mitte“ mit der Bebauung des ehemaligen Schill-Malz-Geländes und dem Albert-Fischer-Platz für eine nachhaltige Belebung der Innenstadt gesorgt hat, wurde nun ein weiteres wichtiges Projekt die „neue Ladestraße“ abgeschlossen und für die Öffentlichkeit geöffnet.
Als zusätzliche „begrünte Achse“, Park&Ride-Parkplatz, Schulweg für die künftige Grundschule und vor allem als verkehrsberuhigte Verkehrsachse für Fußgänger und Fahrradfahrer von der Ortsmitte aus bis zum Festplatz verbessert die „neue Ladestraße“ sowohl die Verkehrssicherheit als auch Verkehrsinfrastruktur deutlich. Mit fast 1.000 Bäumen, Sträuchern und sonstige Pflanzen wurde ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Vorsorge für die Auswirkungen des Klimawandels gesetzt. Mit dem Erhalt des ehemaligen Wiegehäuschens und dem noch erhaltenen „Prellbock“ wurde auch die Bedeutung dieses Bereiches in der Osthofener Geschichte als Eisenbahnknotenpunkt herausgestellt.
Aus Budget-Gründen konnten leider einige Baum-Lücken nicht mehr „versorgt“ werden, weshalb der BUND Osthofen hier eingesprungen und neben den 30 Fassadenpflanzen noch zwei Klima-Bäume – eine Zerreiche und einen Spitzahorn – gepflanzt haben.
„Für den kommenden Herbst werden wir noch drei bis vier weitere Großbäume in der Ladestraße pflanzen, für die wir wieder Baum-Spenderinnen und Baumspender suchen. Sollten Sie sich für eine Baumspende interessierten, z.B. anlässlich eines „runden“ Geburtstages, der Geburt eines Enkelkindes oder eines Jubiläums, dürfen Sie uns gerne ansprechen“, so Ronald Schmitt.
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