FUSSBALL: Missglückter Einstand von Trainer Mario Cuc.
Weitere Niederlage der TSG
Er war der Pechvogel in Auersmacher. Mit seiner Großchance hätte Gianni Auletta sein Team in Führung bringen müssen. Archivfoto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Den Einstand als neuer Trainer der TSG Pfeddersheim hat sich Trainer Mario Cuc sicherlich erfolgreicher vorgestellt. Beim SV Auersmacher setzte es mit 1:3 die nächste Niederlage. Damit wartet die TSG auch nach siebten Saisonspiel auf den ersten Sieg. In seiner ersten Startelf als Cheftrainer musste Mario Cuc auf einen seiner wichtigsten Akteure verzichten.
In der Innenverteidigung stand Matthias Tillschneider nicht zur Verfügung. Ihn ersetzen durfte Elias Weekesser. Dafür rückte nach seiner Verletzung Marcos Bresser wieder auf seine linke defensive Seite. Er kam für Ayhan Aydin in das Team. Vor dem Spiel war Trainer Mario Cuc sehr zuversichtlich. Er sprach von einer ersten guten Trainingswoche. In den ersten halben Stunde war die TSG das bessere Team. Sie waren spielbestimmend und kontrollierten das Spiel.
Gianni Auletta verpasst Torchance
Wer weiß wie das Resultat am Ende ausgesehen hätte, wenn die TSG die große Chance in der 20. Minute genutzt hätte. Aus fünf Meter Entfernung setzte Gianni Auletta den Ball völlig frei über das Tor. Trainer Mario Cuc: „Gianni war nach dem Spiel untröstlich über die verpasste Chance. Wir waren bis dahin die bessere Mannschaft. Im Kollektiv haben wir gut gespielt.“ Die TSG war gut im Aufbau mit und gegen den Ball. Was die Vorgabe war, brachten sie auf die Platte. Nur die Führung wollte nicht gelingen. Wie es im Fußball so sein kann, erzielten den Treffer die Gastgeber. Ein langer Ball auf Djib Sossah brachte in der 35. Minute den Rückstand für die TSG. Er konnte den Ball gut behaupten und sicher abschließen. Bis zur Pause waren die Spielanteile ausgeglichen.
TSG drängte auf Ausgleich
„Es war ein wildes Spiel, meine Mannschaft wirkte genervt, weil der Führungstreffer nicht gefallen ist“, sprach Trainer Mario Cuc zur Pause. Zu Beginn von Hälfte zwei drängte die TSG auf den Ausgleich. Doch jetzt kamen wie in den letzten Wochen zuhauf die individuellen Fehler wieder zu tragen. Beim Spielaufbau durch die Mitte kam der Pass genau in die Füße von Maximilian Escher. Er hatte dann keine Mühe mehr auf 2:0 zu erhöhen. Trainer Mario Cuc: „Ich finde es generell gut, spielerische Lösungen zu finden. In diesem Fall wäre der Weg über die Außen, der bessere gewesen.“
Anschlusstreffer kam gegen Schluss
Hoffnung keimte nur wenige Zeit später wieder auf. Nach einem Zweikampf zwischen Maurice Straub und Fabio Schmidt, zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte verwandelte selbst zum 2:1 Anschlusstreffer. In der 80. Minute setzte Maximilian Escher mit seinem zweiten Treffer den Deckel endgültig oben auf. Die TSG hatte noch einige gute Abschlüsse. Entweder hatte das Glück gefehlt oder die Griffigkeit und Cleverness in der Box.
Trainer Mario Cuc: „Ich bin trotzdem mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren. Die Jungs wollten unbedingt was Zählbares mitnehmen. Wir müssen die Fehler abstellen. Ich werde die Intensität diese Woche noch einmal erhöhen. Wir müssen noch mehr Körner bekommen um bessere Entscheidungen treffen zu können.“ Am Samstag feiert Mario Cuc seine Heimpremiere als Coach der TSG. Es kommt am Samstag, dem 2. September, der FV Diefflen um 15.30 Uhr in das Uwe-Becker Stadion. Mit 10 Punkten stehen sie auf dem 8. Tabellenplatz.