Volksbank Alzey-Worms verzeichnet Bilanzgewinn von über 8 Millionen Euro / Ertragsstarke Genossenschaftsbank mit Beratungsqualität, Zuwachs und digitaler Kompetenz
Weiterhin nah am Kunden
Die Mitglieder des Vorstandes der Volksbank Alzey-Worms (von links) Tobias Schmitz, Guünter Brück, Armin Bork, Dieter Steffan und Franz-Josef Thümes, konnten bei der Bilanzpressekonferenz auf eine erfreuliche Entwicklung ihrer Genossenschaftsbank verweisen. Foto: Steffen Heumann
VON STEFFEN HEUMANN Eine Premiere nach Maß war die Bilanz-Pressekonferenz der Volksbank Alzey-Worms für Armin Bork, der erstmals als Vorstandssprecher über die Entwicklung der Genossenschaftsbank im vergangenen Jahr informierte. „Ein zufriedenstellendes Jahr, dass wir am liebsten für die Zukunft konservieren würden”, machte Bork mit seinen Vorstandskollegen deutlich, dass es unter schwierigen Bedingungen und intensivem Wettbewerb gelungen sei, dem allgemeinen Negativtrend zu trotzen. Sowohl im Einlagen-, aber besonders im Kreditgeschäft sei es gelungen, rechtzeitig die Weichen für einen guten Jahresabschluss zu stellen, so Armin Bork.
Verlässlicher Partner mit Beratungsqualität
„Die gesteckten Ziel konnten nur im starken genossenschaftliche Verbund realisiert werden”, fügte der Vorstandssprecher an. Dabei seien auch unpopuläre Maßnahmen getroffen worden, nahm Bork Bezug auf eine Straffung des Filialnetzes. Weiterhin stünden Kosten und Ertragssituation unter ständiger Kontrolle, ergänzte Armin Bork. Die Volksbank verstehe sich aber weiterhin auch in der Fläche als verlässlicher Partner, der ganz nah an der Seite seiner Kunden stehe. Dieses Credo gelte für jeden der fachlich hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter die auch mit großer sozialer Kompetenz ausgestattet seien. Auch diesbezüglich habe sein Vorgänger Bernd Hühn ein gut bestelltes Feld hinterlassen.
Digitale Zukunft mit umfangreichem Service
Online-Bankdienste würden immer stärker in Anspruch genommen, erklärte Vorstandskollege Dieter Steffan. Die Digitalisierung berge auch für die Volksbank viel Potenzial. „Über 50 Prozent der Kunden nutzen diesen Service bereits”, so Steffan über die einerseits sichere wie auch kostengünstige Variante eines Dialoges zwischen der Bank und dem Kunden. Ob mit der VR-Banking App Geschäfte mit dem Smartphone zu erledigen, Rechnungen zu überweisen ähnlich „What‘s App“ direkt vom Sender zum Empfänger Geld transferieren und am Automaten ohne Karte Bares abheben, erläuterte Dieter Steffen die digitale Zukunft. „Keineswegs nur Kunden jüngeren Alters”, klärte der Vorstand auf, dass immer mehr Senioren die bequeme Möglichkeit nutzen, um online ihre Bankgeschäfte zu tätigen. Mit dem digitalen Finanzmanager sei man zudem immer auf dem neuesten Stand.
Vorläufiger Jahresabschluss 2016 mit Zuwachs im Kreditgeschäft
„Auch künftig werden alle vertretbaren Wünsche erfüllt”, zeigte sich Vorstandsmitglied Thomas Schmitz zufrieden mit der Entwicklung im Kreditgeschäft. „Wir haben keine stillen Lasten”, betonte Schmitz und freute sich über einen Zuwachs an bilanziellen Kundenforderungen. 3.620 Anträge seien bearbeitet worden. Gegenüber dem Vorjahr konnte das Volumen an Krediten sogar um 6,2 Prozent bzw. 148 Millionen Euro erhöht werden. Die Bilanzsumme der Volksbank Alzey-Worms wuchs indessen um 149,2 Millionen Euro auf 3.358,0 TEuro.
Kundengelder steigen um 120 Millionen Euro
Nicht weniger als 4 Milliarden Euro seien der Volksbank Alzey-Worms anvertraut worden, wertete Vorstand Günter Brück die Zahlen im Einlagen-Bereich als großen Vertrauensbeweis der Kunden. Ein Drittel davon seien bei den Verbundpartner angelegt worden. Ein Schwerpunkt betreffe trotz sehr beweglicher Märkte das Wertpapiergeschäft mit neuen Depotmodellen. Als Empfehlungen gelte nach wie vor, sein Vermögen zu streuen. Gefragt sei durch gleichmäßiges Sparen große Effekte zu erzielen.
Verantwortung für die Region
Das erfolgreiche Team der Immobilien GmbH sei mit einem Umsatz von 160 Millionen Euro und Gewinn in Höhe von 513.000 Euro ein weiterer Bestandteil der ertragstarken Bank, führte Armin Bork weiter aus. Das Betriebsergebnis vor Bewertung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Millionen auf 40,9 Millionen Euro. Man liege damit deutlich über dem Durchschnittswert und habe zudem Verwaltungsaufwendungen und auch Personalkosten gesenkt. Mit einem offenen Eigenkapital von 338 Millionen Euro sei man bestens ausgestattet und verfüge über Bewertungsreserven. Gleichwohl, so Armin Bork, sei man sich der Verantwortung für die Region bewusst. Für die Bereiche Kultur-, Sport- und Soziales wurden 600.000
Euro aufgewendet. Dank des guten Gesamtergebnisse sei auch eine Dividende von 5 Prozent ausgeschüttet worden. Gemäß einem Vorschlag an die Vertreterversammlung, die am 6. Juni stattfindet, sollen Rücklagen für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 6,1 Millionen Euro gebildet werden. Zahlen und Fakten 2016: