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Mi., 23. Juli 2014, 16:00 Uhr
Der VfR Wormatia unterlag dem Hessenligisten SV Wiesbaden mit 1: 2 / Beim Verbandsligisten VfB Ginsheim gab es einen 4:2-Sieg
Welche Aussagen haben Vorbereitungsspiele in der Wirklichkeit?
VON KLAUS DIEHL Welche Aussagen haben Vorbereitungsspiele in der Wirklichkeit? Diese Frage ist wahrlich nicht leicht zu beantworten, denn beim Regionalligisten hat Trainer Sascha Eller die vertrauensvolle Aufgabe, eine neue und so wie es aussieht, auch sehr junge Mannschaft so aufzubauen, die funktioniert. Dies bedeutet, dass sich auf dem „Grünen Rasen“ eine Mannschaft präsentiert, die eine Einheit ist, egal wer aufläuft. Eine, die 100 Prozent Einsatz zeigt und bereit ist – wo ein jeder für jeden kämpft – bedingungslos sich mit dem Verein „VfR Wormatia“ identifiziert.
Diese Einstellung müssen aber alle Spieler mitbringen, auch gerade diehenigen, die zunächst auf der Bank sitzen. Es soll kein sportlicher Vergleich mit der deutschen Nationalmannschaft gemacht werde, denn dort spielen ja bekanntlich Deutschlands Besten. Doch eines ist wahr, das bewies Bundestrainer Yogi Löw. Eine Mannschaft besteht nicht nur aus 11 Spielern, sondern bei jedem Spiel aus 14 Akteuren. Dies bedeutet, dass auf der Bank auch Qualität sitzen muss, die bei Notwendigkeit eingewechselt, dem Spiel bei Bedarf positiv Auftrieb geben kann. Sicherlich ist dies der Idealfall, doch danach muss man streben, will man beim VfR Wormatia häufiger als im letzten Jahr als Sieger vom Platz gehen.
Ist der VfR Wormatia schon so weit?
Ist der VfR Wormatia schon so weit? Wahrscheinlich noch nicht, doch die Tendenz geht schon in die richtige Richtung, wenn auch noch viel Arbeit nötig ist und dazu derzeit noch offene Baustellen das Mannschaftsbild bestimmen. Viele Testspieler wirken seit etlichen Wochen mit, doch die fehlenden Positionen eines gelernten, erfahrenen und guten Innenverteidigers und eines etwas noch größeren Mittelfeldspielers wären noch zu besetzen.
Wie immer und hoffentlich am Ende auch erfolgreich, könnte die Zeit für die sportlich Verantwortlichen sprechen. Denn bis zum 31. August wird auf Spieler- und auch auf Vereinsseite gepokert, beim VfR Wormatia aber nur das, was finanziell möglich ist. Verpflichtungen um jeden Preis, das hat gerade die letzte Saison gezeigt, bringen nicht immer die erhofften und gewünschten Ergebnisse, zumal wenn im Mannschaftssport – gerade auch im Fußball – notwendige charakterliche Eigenschaften, wie eingangs geschildert, nicht oder nur ungenügend eingebracht werden können.
Was braucht die neue Wormatia-Elf?
Sie braucht Vertrauen, bedingungslose Unterstützung und nicht nur Kritik bereits in den Vorbereitungsspielen, die wie bisher noch nicht in optimaler Besetzung über den grünen Rasen gingen.
Aber auch die Mannschaft muss sich vom ersten Pflichtspiel an, das Vertrauen erarbeiten, in dem sie alle positiven Tugenden einbringt. Gelingt auf Anhieb auch noch kein Sieg – umgekehrt wäre sicherlich schöner – aber alle Spieler auf dem Platz haben ihr Bestes versucht und angeliefert, wird dies von den Fans auch sicherlich anerkannt. Es wird sicherlich einige Wochen dauern, ehe die Atmosphäre auf dem Platz und drumherum wieder echten Wormatia-Geist ausstrahlt.
Deshalb ist auch die letzte 1:2-Niederle im Testspiel gegen den Hessenligisten SV Wiesbaden, mit Ambitionen in die Regionalliga aufzusteigen kein Beinbruch. Sicherlich wäre die Kritikesenlöigisten mit Ambitionen auf dxen Aufstioeg bei einem Punktspiel mit Sicherheit heftig ausgefallen. Es war in vielerlei Hinsicht das wohl bisher schlechteste Testspiel, darüber waren sich Trainer und auch die Spieler einig, wobei der neue Torhüter Tim Paterok eine höhere Niederlage verhinderte. Nicht zu vergessen aber auch die fast 40 Grad auf dem nahezu schattenfreien Rasenplatz des SV Normannia Pfiffligheim. Für das Tor zum 1:1-Ausgleich sorgte Florian Treske mit einem verwandelten Foulelfmeter als Jonathan Zinram im Wiesbadener Strafraum von den Beinen geholt wurde.
4:2-Sieg beim Verbandsligisten VfB Ginsheim
Einen Tag später gab es beim hessischen Verbandsligisten VfB Ginsheim einen 4:2-Sieg, nach einer 4:1-Pausenführung. Für die Tore sorgten Jonathan Zinram zum 1:1, Sascha Wolfert und zweimal Ali Özgün. Trainer Sascha Eller setzte in beiden Spielen bis auf Björn Weisenborn (Aufbautraining) alle Spieler und den Gastspieler Nico Heupt (SV Wiesbaden) ein
Bis zum kommenden Samstag befinden sich Trainer und Mannschaft im Trainingslager in Seeheim-Jugendheim und werden nach ihrer Rückkehr am gleichen Tag in der EWR-Arena ein Blitzturnier mit jeweils 45 Minuten Spielzeit wie folgt austragen.
14 Uhr: VfR Wormatia- SV Gonsenheim (OL)
15 Uhr: VfR Wormatia – Alemannia Waldalgesheim (VL)
16 Uhr: Waldalgesheim – Gonsenheim.
Der Eintritt beträgt 5 (ermäßigt) 4 Euro.