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    165 JAHRE: Volksbank Alzey-Worms eG mit Niederlassung VR-Bank Mainz feiert Jubiläum in der MEWA Arena

    Weltfußballtrainer Jürgen Klopp gratuliert

    Von links: Jürgen Klopp und Tobias Schmitz im Podiumsgespräch mit Moderatorin Lea Wagner.
    Foto: Volksbank

    Einen „interessanten Abend mit tollen Gästen“ hatte Tobias Schmitz, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz, zu Beginn der Feierstunde zum 165-jährigen Jubiläum seiner Bank angekündigt, und genau das war es, was die rund 500 Anwesenden in der Mainzer MEWA Arena geboten bekamen.

    Den Anfang machte er mit einem Überblick über die Historie: Im Winter 1860 schlug die genossenschaftliche Idee in Worms Wurzeln. Sie fiel auf fruchtbaren Boden, denn mit dem Ende der Zunftschranken und dem Beginn der Gewerbefreiheit, einhergehend mit der industriellen Revolution, war es für Handwerker und Gewerbetreibende wirtschaftlich sehr schwierig geworden – da ihnen oft die Mittel fehlten, um all die rasanten Entwicklungen mitgehen zu können. Der Grundgedanke der Genossenschaftsbank war so simpel wie genial: Mitglieder waren zugleich Träger und Kunden des Bankgeschäftes, indem sie Anteile erwarben und „in einen Topf“ einzahlten, aus dem sie sich gegenseitig Kredite gewähren konnten.

    68 Volks- und Raiffeisenbanken formten die Volksbank Alzey-Worms mit Niederlassung VR-Bank Mainz zu ihrer heutigen Größe. Sie ist laut Schmitz kerngesund und zu 100 Pozent selbstbestimmt. Auch das sei ein großer Pluspunkt der genossenschaftlichen Organisation: „Niemand kann einfach Anteile kaufen, um Kontrolle zu erlangen.“

    Lob der Ministerin Schmitt

    Viel Lob gab es im Anschluss auch von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, die deutlich machte, dass „die Volksbank ihre Kunden durchs Leben begleitet und aus dem Alltag der Menschen und Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist.“ Eine Genossenschaftsbank sei eine Wertegemeinschaft, deren gesellschaftliches Engagement sie stolz mache, so die Ministerin weiter.

    „Kloppo“ setzt auf Gemeinschaft

    Von Erlebnissen mit der Volksbank berichtete auch Weltfußballtrainer Jürgen Klopp. Er setze immer vor allem auf eins: eine Gemeinschaft, in der „jeder dort abgeholt wird, wo er steht.“ Eine Gruppe funktioniere dann, wenn alle sie selbst bleiben dürften. Insofern sei das Jubiläumsmotto der Volksbank „Gemeinsam Ziele verwirklichen“ genau sein Ding.

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