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  • Di., 09. Juni 2015, 14:02 Uhr
    Wormser Familie benötigt dringend Unterstützung

    Wenn der Lebenstraum zum Albtraum wird

    Das ganze Haus besteht aus provisorischen Notlösungen. Überall hinter den extrem feuchten Wänden verbirgt sich gesundheitsgefährdender Schimmel. Foto: Vera Konersmann

    Von Vera Konersmann Liane Durrer und ihr Lebensgefährte Sven Vettermann sind verzweifelt. Als sie sich im Jahre 2011 den Traum vom eigenen Haus verwirklichten, ahnten sie nicht, welcher Albtraum auf sie zukommen würde. In Horchheim erwarben sie ein altes Gebäude, das sie nach kurzer Renovierung bald beziehen wollten. Nach eigenen Angaben haben sie während der Besichtigung, der noch möblierten Räumlichkeiten die Mängel, die sich schließlich auftaten, nicht bemerkt. „Als wir anfingen Tapeten zu entfernen und den alten Teppichboden herausrissen sind wir völlig erschrocken - alles feucht, nass und schimmelig“, erklärt Liane Durrer den Tränen nah. Nachdem die Familie mehrere Tausend Euro in die Renovierung des neuen Heims gesteckt hatte, wurde schnell klar, dass das vorhandene Budget nicht ausreichen würde, um die Zimmer überhaupt bewohnbar zu machen.


    Auch ein Gutachter bestätigte den maroden Zustand des Hauses „Das Gebäude wies im Nachhinein erhebliche Mängel auf. Es wurden seitens der Eigentümer erhebliche Feuchte in den Räumen festgestellt. Des Weiteren stellte sich heraus, dass die Außenwände zur Straßen- und Hofseite mit einer Gipskartonschale verkleidet wurden …“ heißt es in dem im Mai 2012 erstellten Gutachten. Der Fachmann riet aufgrund des schlechten Gesamtzustandes und der erforderlichen Sanierungskosten, die „bei weitem den nachträglich erzielbaren Gebäudewert“ übersteigen würden von weiteren Maßnahmen ab.  „Selbst die  Zahlung eines Vergleichsangebotes des Vorbesitzers reichte für kaum mehr, als die bisherigen Instandsetzungskosten zu decken“, so Sven Vettermann.


    „Wir sind verzweifelt, das Haus nimmt uns jedwede Lebensfreude und macht mich krank. Sogar Freunde und Familie wenden sich mittlerweile von uns ab. Hier kommt uns keiner besuchen und das können wir sogar verstehen“, beschreibt die gesundheitlich stark angeschlagene Hausbesitzerin ihre momentane Lebenssituation. Liane Durrer und Sven Vettermann hoffen nun auf die Hilfe ihrer Mitbürger. „Gern würden wir zunächst einen Container im Garten aufstellen, um dann Schritt für Schritt die Zimmer bewohnbar zu machen. Die Vorstellung in diesem Haus weiterhin zu leben ist der wahre Horror“, erklären die beiden ihre Wünsche für die Zukunft.


    Wer der Wormser Familie gerne unter die Arme greifen möchte, kann sich per E-Mail an den Nibelungen Kurier konersmann@nibelungen-kurier.de wenden.

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