THEATER IM MUSEUMSHOF: „An der Arche um acht“ begeistert Zuschauer und feiert gelungene Premiere
Wenn Gott Käsekuchen liebt
Verena Gispert, Veronika Veerhoff, Anna Lappat, Anna Furtwängler, Johann Schnell (am Boden liegend) in Aktion beim aktuellen Sommerstück. Foto: Monika Schnell
Eine beeindruckende Premiere feierte das „Theater im Museumshof“ am vergangenen Samstag mit dem Familien-Theaterstück „An der Arche um acht“. Das Publikum im gut besuchten Hof der Magnus Gemeinde dankte dem engagierten Team um Leiterin Kirsten Zeiser mit stehendem Applaus für 90 Minuten beste Theaterunterhaltung. Die aufregende Geschichte von Ulrich Hub handelt von drei Pinguinen, die sich in der eintönigen Gegend von lauter Eis und Schnee langweilen und streiten. Als plötzlich eine Taube kommt und ihnen verkündet, dass zwei von ihnen um acht Uhr sich an der Arche Noah einfinden sollen, verändert dies die Situation grundlegend. Denn eben nur zwei Tickets gibt es für die Arche! Doch die pfiffigen Pinguine haben schnell einen Plan, wie sie auch ihren kleinen Freund auf Noahs Schiff schmuggeln können. Und schon entsteht ein herrliches Versteckspiel zwischen den Pinguinen, der Taube und weiteren Tieren, die den Zuschauern viel Grund zum Schmunzeln gibt. Aber auch die sehr feinsinnigen Botschaften regen die Besucher zum Nachdenken an. Bis zum Schluss steckt das Stück voller neuer Wendungen.
Schon am kommenden Samstag und Sonntag geht es jeweils wieder ab 18 Uhr weiter – und das sogar in Doppelbesetzung, so dass auf jeden Fall gespielt werden kann, notfalls auch im Saal. Karten gibt es an der Abendkasse oder unter tickets@theater-im-museumshof.de. Der Zugang zum Hof der Magnus Gemeinde erfolgt über den Willy-Brandt-Ring 3a.