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  • Do., 24. Januar 2019, 13:21 Uhr
    SPD-Ortsbeiratsfraktion fordert seit Jahren ein Konzept zur Lösung der Verkehrsprobleme

    „Wenn nicht jetzt, wann dann?“

    Schon seit Jahren fordert die SPD-Ortsbeiratsfraktion ein Verkehrskonzept für Leiselheim. Zuletzt sogar in einem gemeinsamen Antrag aller Parteien des Ortsbeirats im Juni 2017 mit dem Wortlaut: „Die Ortsbeiratsfraktionen der SPD und der CDU sowie die Vertreterin des Bündnis 90/die Grünen beantragen gemeinsam im Leiselheimer Ortsbeirat die Erstellung eines Verkehrskonzeptes als Diskussionsgrundlage für den Stadtteil Leiselheim. Ziel des Verkehrskonzeptes ist die Optimierung der Verkehrsführung für den Bus-, Auto- und Radverkehr sowie des Fußgängerverkehrs in Leiselheim, insbesondere unter dem Aspekt der Entlastung für die Hauptverkehrsadern, sowie die Sicherheit der Anwohner. Gleichzeitig muss der „ruhende Verkehr“ durch die Ordnungsbehörde verstärkt in den Fokus genommen werden.“ „Bis dato blieb das Ansinnen aber leider ungehört bzw. ungewollt, wenn man der Antwort auf diesen Antrag folgt“, kritisiert die Leiselheimer Stadt- und Ortsbeirätin Patricia Sonek die zuständige Behörde unter Leitung von Dezernent Kosubek.

    Problematik seit Jahrzehnten bekannt

    Die Erstellung eines Verkehrskonzeptes sei momentan nicht vorgesehen, so die Kurzversion der Begründung. „Wenn man sich nur die Diskussionen um die „Winzerstraßen-Problematik“ ansieht, ohne alle anderen Verkehrsprobleme zu berücksichtigen, dann fragen wir uns auf was die Verkehrsbehörde eigentlich wartet, wenn sie hier keinen Handlungsbedarf sieht“, kritisieren die Leiselheimer Genossen. „Menschenleben seien bereits gefährdet. Muss immer erst etwas passieren, bis endlich gehandelt wird?“. Bereits vor Jahrzehnten gab es schon Probleme in Leiselheim und vielen der benachbarten Stadtteile, die leider allesamt nur für sich angegangen wurden und nicht im Zusammenspiel, moniert die SPD-Fraktion. Das Ganze gipfelt nun in einem Fiasko, wenn sich die Behörde nicht besinnt und endlich ein neues, ganzheitliches Konzept vorlegt, so Sonek, die sich nun nicht mehr nur ein Verkehrskonzept für Leiselheim, sondern für die gesamte Stadt wünscht. Nach neuesten Gesichtspunkten und nicht eines aus der Mottenkiste. „Nur wenn wir die Probleme im Zusammenhang sehen und auch so angehen, werden wir einer Lösung näher kommen“, so die Sozialdemokratin.

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