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  • Mo., 07. Dezember 2020, 10:23 Uhr
    INNENSTADT: SPD fordert erneut Prüfung von Pollern für die Fußgängerzone

    „Werden uns erneut beraten"

    Die SPD in der Innenstadt erneuert ihre Forderung nach einfahrbaren Pollern an den Zufahrten zur Fußgängerzone in der Innenstadt. Nicht erst seit den Geschehnissen von Trier seien die Zufahrtsbeschränkungen notwendig gewesen, so Uwe Gros, Vorsitzender des AK Innenstadt. Bereits vor mehreren Jahren hatte die SPD einen entsprechenden Antrag im Innenstadtausschuss gestellt. Seither sei relativ wenig passiert. Zuletzt war das Thema im Mobilitätsausschuss der Stadt Worms gelandet und dort von der Verwaltung insbesondere aus Kostengründen abgelehnt worden, so die SPD. Auch dort bekräftigte SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst, dass seine Fraktion weiterhin auf einfahrbare Poller bestehe und die Verwaltung aufgefordert habe, eine Kostenschätzung für diese Einrichtung vorzunehmen.

    Neue Entwicklung

    Nun gibt es eine neue Entwicklung: SPD-Landtagsabgeordneter Jens Guth informierte, dass das Thema aufgrund der Ereignisse in Trier im letzten Innenausschuss des Landtages beraten wurde und Innenminister Roger Lewentz ankündigte, dass die Sicherung von Fußgängerzonen mit 90 Prozent aus der Städtebauförderung bezuschusst werden. „Wir werden es nun unter den neuen Rahmenbedingungen, erneut im Ausschuss mit Polizei, Ordnungsbehörde und Verkehrsabteilung beraten“, so Timo Horst und Jens Guth. „Dabei geht es nicht nur um eine mögliche Terrorgefahr, sondern auch um die vielen illegalen Zufahrten zur Fußgängerzone", ergänzt Uwe Gros. „In der Vergangenheit haben wir das öfters erlebt, dass Pkw oder auch Lieferdienste zu allen möglichen Zeiten in die Fußgängerzone eingefahren sind.“ Hinzu käme, dass diese oft nicht langsam und umsichtig fahren würden. Gerade in der Fußgängerzone sei es wichtig, dass sich Familien, Kinder und ältere Menschen gefahrlos bewegen können. Auch könne man feststellen, dass oft illegal in der Fußgängerzone geparkt wurde. Durch diese Zugangsbeschränkungen gehörten diese Probleme überwiegend der Vergangenheit an, so die Sozialdemokraten.

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