Stadt als Schulträger investierte rund 59.500 Euro / Nötig für das Fach „Arbeitslehre“
Werkraum in der Westend-Realschule eingeweiht
Bei der Einweihung mit dabei: Lehrerin Isabell Sommer, Schulleiter Hans-Jürgen Finkler, Andrea Müller, Leiterin des Bereiches 4.2 - Bildung und Sport, Dezernent Uwe Franz, Konrektor Alexander Kraft (v.l.) und vier Schüler aus der Jahrgangsstufe acht.
Wo jetzt der neue Werkraum der Westend-Realschule ist, war vor zwölf Jahren noch ein Schwimmbad. Das berichtete Schulleiter Hans-Jürgen Finkler. Unter seiner Leitung hat sich das Bad zuerst in einen Raum für textiles Gestalten verwandelt und nun in einen Werkraum. „Der war nötig, für das Fach ‚Arbeitslehre’, das wir für die Hauptschulklassen unterrichten“, so Finkler und bedankte sich bei der Stadt, die mit rund 59.500 Euro den Umbau und die Ausstattung finanziert hatte.
Die Arbeiten an den Raum dauerten etwa ein Jahr. Dabei wurde der hintere Teil des Schulzimmers mit einem verschließbaren Gitter abgetrennt, das 2.500 Euro gekostet hat. Hier sind die besonders teuren Profimaschinen untergebracht, die rund 24.000 Euro gekostet haben, wie zum Beispiel Tischbohrmaschine, Dekupiersäge, Tischbandsäge und Tischschleifer. Die dürfen auch nur unter Aufsicht verwendet werden. Im großen Werkraum stehen vier komplette Werkbänke mit je vier Arbeitsplätzen. Daneben sind noch etliche Schränke für die Kleinwerkzeuge wie Laubsägen, Feilen und andere Werkzeuge für die Holzbearbeitung untergebracht. Die Schiebetafel ist äußert zweckmäßig vor den Schränken platziert, so dass sie keinen weiteren Raum einnimmt. Für das Mobiliar und die Ausstattung wurden insgesamt rund 54.000 Euro ausgegeben.
Derzeit 26 Klassen und ein kleines Platzproblem
„Die Arbeiten wurden vom Gebäudebewirtschaftungsbetrieb und dem ebwo ausgeführt. Dabei wurden die Elektroarbeiten an die bestehende Infrastruktur angepasst. Die Kosten dafür betrugen 3.000 Euro“, gab Dezernent Uwe Franz bekannt, der von der Stadt zur Einweihung gekommen war. Bei der Gelegenheit konnte Finkler berichten, dass die Arbeit an seiner Schule sehr erfolgreich ist. Die Schule ist bei vielen Eltern beliebt und im letzten Jahr konnten leider nur drei fünfte Klassen aufgenommen werden. „Derzeit haben wir 26 Klassen und ein kleines Platzproblem. Wenn alles gut läuft, sollen es im kommenden Schuljahr wieder vier Klassen werden“, erklärte der Schulleiter. Etwa die Hälfte der Schulabgänger gehen in eine Ausbildung, die andere Hälfte besucht im Anschluss das Gymnasium.
„Das ist eine Quote, die sich sehen lassen kann und ein Zeichen für die hochwertige Arbeit, die wir abliefern“, freute sich Finkler. Dem pflichtete Dezernent Uwe Franz bei. „Die hohe Zahl der Anmeldungen spiegelt wieder, dass sie einen guten Job machen. Die Westend-Realschule ist bei den Wormsern sehr angesehen“, lobte er. „Das Geld ist hier bestens investiert.“