ALZEY-WORMS: Zehn Fachkräfte des MDK haben Gesundheitsamt unterstützt
Wertvolle Hilfe
Landrat Heiko Sippel (links) und Berit Kohlhase-Griebel (2. von links) verabschiedeten die Mitarbeiterinnen des MDK. Foto: Simone Stier
Um das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Alzey-Worms bei seinen vielfältigen Aufgaben im Rahmen der Bewältigung der Corona-Pandemie zu unterstützen, haben zehn Fachkräfte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz (MDK-RLP) in Alzey die Gesundheitsbehörde ein ganzes Jahr lang tatkräftig unterstützt. Seit März 2020 hatten zwei Ärztinnen, ein Arzt und sieben Pflegefachkräfte wechselnde Aufgaben übernommen und damit wertvolle Hilfe geleistet. „Von der Kontaktnachverfolgung über die Fallermittlung bis zum Entlass-Management aus der Quarantäne sind Sie dort eingesprungen, wo Hilfe nötig war. Dabei haben Sie sich mit Ihrer Expertise hervorragend im Team eingebracht und wichtige Hilfestellung in dieser besonderen Situation geleistet. Das war großartig!“, betonen Landrat Heiko Sippel und die Leiterin des Gesundheitsamtes, Berit Kohlhase-Griebel, unisono.
Großzügiges Entgegenkommen
Der Kreischef dankte auch dem MDK herzlich für das großzügige Entgegenkommen, die Tätigkeit der Fachkräfte beim Gesundheitsamt seit März 2020 ermöglicht zu haben.
Da beim MDK in Folge der Corona-Krise ein Teil der Beratungs- und Begutachtungsaufgaben für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung reduziert werden musste und vor allem die Vor-Ort-Besuche zur Qualitätsprüfung nicht möglich waren, konnten die Mitarbeitenden von ihrem Arbeitgeber für den Dienst im Gesundheitsamt unbürokratisch freigestellt werden.
„Mit offenen Armen aufgenommen"
„Beim Gesundheitsamt wurden wir mit offenen Armen aufgenommen und hervorragend ins Team integriert“, so die MDK-Fachkräfte bei ihrer Verabschiedung durch Landrat Sippel und Berit Kohlhase-Griebel. Dabei seien die vielfältigen Tätigkeiten stets fordernd und auch sehr verantwortungsvoll gewesen: „Es hat uns hier vom ersten Tag an sehr gut gefallen und wir können viele neuen Erfahrungen für unsere weitere Arbeit beim MDK mitnehmen.“