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Do., 21. März 2024, 11:41 Uhr
Fußball: TSG Pfeddersheim bezwingt den FV Dudenhofen mit 2:0 und sichert sich drei Punkte
Wichtige Punkte für Klassenerhalt gesammelt
Interimscoach Björn Miehe strahlte schon zu Spielbeginn eine große Zuversicht aus. Das muss sich auf die Mannschaft übertragen haben. Foto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Der erste Sieg im Jahr 2024 ist erreicht. Die TSG Pfeddersheim bezwang den FV Dudenhofen mit 2:0 (1:0) und sammelte wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Dass die Mannschaft noch lebt und Energie verspürt, zeigte sie über die gesamte Spielzeit.
„An Moral appelliert“
Was kann ein neuer Trainer in einer Trainingseinheit bewirken? „Eigentlich nicht viel. Ich weiß, dass die Jungs fit sind. Eins, zwei Umstellungen in der Startelf. Sonst habe ich die Mannschaft nur an der Ehre gepackt und an ihre Moral appelliert“, sagte Interimstrainer Björn Miehe. Dabei muss er richtige Worte gefunden haben. Die Mannschaft wollte zeigen, dass sie es besser machen können.
Agiles Auftreten
Es war ein verdienter Sieg für die TSG. Was auch Gästetrainer Kevin Hoffmann neidlos anerkannte. Er monierte bei seinem Team genau die Tugenden, die die TSG auf dem Platz brachte. Denn im Abstiegskampf bringen schöne Spielereien selten den Erfolg. Ein agiles Auftreten, aggressives Verhalten mit und ohne Ball und ein gesundes Zweikampfverhalten, das wird im Kampf um den Klassenerhalt benötigt. „Als eine Einheit auftreten, jeder muss für den anderen da sein“, fügte Trainer Björn Miehe noch hinzu. Genau so ist die TSG Pfeddersheim angetreten.
Spielglück vorhanden
Das dazugehörende Spielglück war bei der TSG diesmal vorhanden. Die Gäste hatten mehr Ballanteile, mit ihrem Latein waren sie aber bis zum Strafraum am Ende. Sie konnten sich kaum Torchancen erspielen. Gefährlich waren sie in der ersten Hälfte nur vor dem eigenen Kasten. Ein missglückter Kopfball landete am eigenen Pfosten. Nur kurz darauf die Führung für die TSG. Nach einem Freistoß von Noel Yilma herrschte ein heilloses Durcheinander im Strafraum der Gäste. Der Abschluss von Rico Renner wäre am Kasten vorbeigegangen, doch Kevin da Silva Arnold stand genau richtig und drückte den Ball am Pfosten vorbei ins Netz hinein.
Eine kleine Belohnung
Trainer Björn Miehe: „Es war schon etwas Glück dabei, dass der Ball uns genau vor die Füße fiel.“ Es war auch eine kleine Belohnung für Rico Renner, der zum ersten Mal in der Startelf stand. In den letzten beiden Partien hatte er das Pech auf dem Fuß und diesmal war er mit seiner ersten Torbeteiligung aktiv dabei.
Spielgeschehen nicht geändert
In der zweiten Hälfte veränderte sich das Spielgeschehen nicht. Dudenhofen wollte, konnte aber nicht. Erst kurz vor dem Ende hatte der FV seine Großchancen. Zu diesem Zeitpunkt führte die TSG schon mit 2:0. Bei einer Hereingabe von Nico Najda traf Ryoji Matsumura zuerst über den Ball, aber Lion Schubach war zur Stelle und knallte das Ding aus fünf Meter unter die Latte. „Endlich hatten wir einen Konter einmal gut ausgespielt, das hätten wir schon einige Szenen davor besser machen können“, betonte Trainer Björn Miehe.
Frische Impulse
Innerhalb von sieben Minuten hatten die drei eingewechselten Ryoji Matsumura, Marco Bresser und Aykan Aydin drei 100-prozentige Chancen liegen lassen. Doch genau diese drei Wechsel brachten noch einmal frische Impulse in das Spiel und sie knüpften nahtlos an die kämpferische Leistung ihrer Vorgänger an. Die Vorgabe, dass positive Ergebnisse erreicht werden müssen, ist jetzt erst einmal gelungen. Doch weitere müssen folgen.
Nächstes Spiel
Es ist noch ein weiter Weg, den die TSG vor sich hat. Der Anfang ist gemacht. Am Samstag muss nachgelegt werden. Es kommt Arminia Ludwigshafen ins Uwe-Becker Stadion. Anpfiff ist um 14 Uhr.