
„Ursula Orth und ihr Team von der Arbeiterwohlfahrt leisten eine unersetzliche Arbeit für die Flüchtlingshilfe in der Verbandsgemeinde“, betonten die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und der Bundestagsabgeordnete Marcus Held (beide SPD) nach einem Besuch in der Kleiderkammer AWO in Eich. Dort werden seit Beginn der Flüchtlingskrise akribisch Kleidungsstücke nicht nur gesammelt, sondern nach der Sortierung von den fleißigen AWO-Damen ehrenamtlich gewaschen, sortiert, in Größen eingeteilt und attraktiv präsentiert. Sobald die AWO-Aktivistinnen von der VG-Verwaltung die Information erhalten, dass neue Flüchtlinge in einigen Tagen untergebracht werden müssen, wird die eigens erstellte Checkliste zur Hand genommen und für die Haushalts- Erstausstattung gesorgt. Deshalb werden in dem von der Ortsgemeinde angemieteten Haus, neben Kleidern auch wichtige Haushaltsgegenstände wie Töpfe und alle weiteren Küchenuntensilien, Kinderspielsachen, Bügeleisen und vieles mehr gesammelt und an die Bedürftigen gegeben. „Diese Arbeit der AWO leistet einen wichtigen Beitrag zur ersten Integration durch Erstkontakt und spart nebenbei der Kommune viel Geld“, so Anklam-Trapp und Held. Bestätigt fühlen sich alle Beteiligten durch die Unterstützung, die die Damen von mehreren Flüchtlingen erhalten. „Die jungen Männer gehen uns nicht nur zur Hand, sondern kümmern sich vor allem um die körperlich schwereren Arbeiten, zum Beispiel wenn wir eine Wohnung ausräumen oder neu möblieren müssen“, zeigt sich die Vorsitzende Ursula Orth mehr als zufrieden.
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