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Mo., 27. Januar 2014, 20:33 Uhr
Heute Kranzniederlegung am Mahnmal für die Opfer des Faschismus unter großer Bürgerbeteiligung
Wider das Vergessen von Auschwitz und Völkermord
Viele Bürger waren erschienen und gaben damit ein Zeichen wider das Vergessen des Völkermords. Oberbürgermeister Michael Kissel legte am Mahnmal für die Opfer des Faschismus einen Kranz nieder. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Es ist ein Ritual, das jedes Jahr wiederkehrt und eigentlich keine großen Emotionen mehr hervorrufen dürfte. Und dennoch überkommt einen jedes Mal aufs Neue ein Gefühl von Trauer, Scham, Wut und der Unbegreiflichkeit über das, was die Nazis unter ihrer Terrorherrschaft in Deutschland und im Namen von Deutschland in ganz Europa angerichtet haben. Alleine die Zahl von sechs Millionen ermordeter Juden zeigt die menschenverachtende Grausamkeit des Regimes um Adolf Hitler und seine Schergen auf.
Das Konzentrationslager Auschwitz steht dabei als Synonym für den Völkermord der Nazis. Am 27. Januar 1945 erreichten sowjetische Soldaten der 322. Infanteriedivision das Lager und befreiten die wenigen Überlebenden. Ihnen bot sich ein Bild des Grauens. Insgesamt sind in Auschwitz 1,1 Millionen Menschen ermordet worden.
Am Montagnachmittag legte Oberbürgermeister Michael Kissel zur Erinnerung, aber auch zur Mahnung, das so etwas nie wieder passieren darf, einen Kranz am Mahnmal für die Opfer des Faschismus am Adenauerring nieder.