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Do., 11. April 2024, 12:29 Uhr
1. Judo-Club Worms e.V.: Gelungene Jubiläums-Ski- und Snowboardfreizeit zum 20. Besuch Radstadt / Nibelungen-Turnier am 27. und 28. April
Wie aus der Judo- einer Skifreizeit wurde
Die Freizeit-Teilnehmer erhielten am letzten Abend von ihrer Wirtin Ehrenurkunden vom Bürgermeister von Radstadt für die 20-jährige Treue.
Begonnen haben die Winterfreizeiten des 1. Judo-Club Worms e.V. 1976 in Flülen/Eggberge am Vierwaldstädter See. Die dortige Judohütte erreichte man mit einer Seilbahn auf 1.450 m ü.M. Je nach Wetter war der Gepäckschlitten mit Kufen oder Rädern ausgestattet und die Vorräte mussten per Muskelkraft von der der Seilbahn zur Hütte transportiert werden.
Der Keller in der Judohütte war mit Matten ausgelegt und so trainierte man dort mehrmals am Tag. Auch Bernd Jäger war als Jugendlicher 1981 erstmals dort. In den folgenden Jahren lernte nicht nur er dort Skifahren und aus der Unternehmung wurde eine Trainings- und Skifreizeit. Um aber in die Skigebiete zu kommen, musste man morgens mit der Seilbahn nach unten und mit dem Auto ins Skigebiet fahren. Nachdem aber das Skifahren immer mehr in den Vordergrund trat, endete 1998 die dortige Freizeit in der Schweiz.
Wiederbelebung 2004
2004 wurde sie durch Liane Dercho und Bernd Jäger in Österreich erst mit Skifahren und später auch mit Snowboarden wiederbelebt. Liane kannte bereits das Haus Kleinkaswurm der Familie Rathbauer in Radstadt.
Seit 2015 organisieren jetzt Andrea und Bernd Jäger die dortige Freizeit und konnten auch dieses Jahr wieder Skifahrer und Snowboarder für den Schnee begeisterten. Die Teilnehmer kamen aus den verschiedenen Abteilungen des Vereins. Der Kern der Truppe war Uwe Bardong mit Jannick, Vincent, Doreen, Jonas, Luca und Dominik, Michael und Stephanie Germann, Fabienne Stumpf (Dercho), mit Erik und Marie, Anja Edwards mit Rhian und Raquel, Markus Pawlak, Niklas Jäger, Alina und Daniel.
Schon als Kinder mit dabei
Im Jahr 2004 waren viele der jetzt jungen Erwachsenen noch Kinder (3 Jahre aufwärts), die hier ihre ersten Begegnungen mit dem Schnee hatten. Joachim Dercho, Uwe Bardong und Stephanie Germann halfen den Kindern, das Skifahren zu lernen. Später wollten einige der Sportler dann auch mal aufs Snowboard und übten auch hier die ersten Kurven.
Es waren immer verschiedene Gruppen je nach den verschiedenen Stärken zusammen im „Absolut Park“ in Flachauwinkel unterwegs, dem größten Snowpark Österreichs und bekanntester Europa. Hier fand man alles, was das Wintersportler-Herz begehrt.
Diejenigen, die nicht beim Skifahren waren, machten auf dem Hausberg einen Spaziergang zur Bürgerbergalm, um dort die Schmankerl und Spezialitäten zu probieren. Natürlich durfte auch das Aprés-Ski nicht fehlen!
Um ein wenig für Abwechslung zu sorgen, wurde an jedem Abend von einer(m) anderen etwas Leckeres aus der Küche gezaubert und die Teilnehmer hatten abwechselnd Küchendienst. Ein nostalgischer Abend, vorgestellt durch Markus mit Bildern und Geschichten, aus den verschiedenen Jahren riefen viele Anekdoten in Erinnerung.
Alle Judo-Begeisterten sind herzlich am 27. und 28. April zum Nibelungen-Turnier im BIZ eingeladen.