
Auf Einladung des Präsidenten der Mannheimer Hochschule der Wirtschaft für Management (HdWM), Prof. Dr. Michael Nagy, und des Kuratoriumsvorsitzenden und Staatsminister a. D., Florian Gerster, referierten Mitte November Führungskräfte der Stadtverwaltung Worms vor rund 100 Studierenden und Professoren in der Hochschul-Aula über die Frage „Wie funktioniert Stadt?“. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand die Führungsstruktur und Organisation der Verwaltung der Stadt Worms. Den Studenten bieten die Führungstage, die an der Hochschule bereits zum 9. Mal stattfanden, die Möglichkeit, das Geschäftsmodell einer Institution wie die der Stadt Worms im Detail kennenzulernen und zu erfahren, wie die im Studienbetrieb erworbenen Kenntnisse über kommunale Verwaltung bestmöglich später in der Praxis anzuwenden ist. Florian Gerster moderierte die rund vierstündige Veranstaltung. Die beiden Hochschul-Dozenten Prof. Dr. Uwe Hochmuth und Prof. Dr. Lars Castellucci standen neben den Wormser Führungskräften Michael Baumann, Sascha Kaiser und Elisabeth Gransche als Redner auf dem Programm.
Michael Baumann, Geschäftsführer der Beteiligungs GmbH, stellte in seinem Vortrag die Beteiligungsstrukturen des Konzerns Stadt Worms sowie deren Führungsstrategien vor. Er verwies auf die Fortschritte der Modernisierung der Verwaltungsstrukturen in den letzten Jahren. Man sehe sich auf einem guten Weg zur Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft.
Sascha Kaiser, Geschäftsführer der Kultur und Veranstaltungs GmbH der Stadt Worms und der Nibelungenfestspiele GmbH, beleuchtete unter dem Titel „Nibelungen für alle!“ die städtische Markenstrategie als Best-Practice-Beispiel und wichtigen Standortfaktor in seinem Vortrag. Er legte dar, wie Kultur Identität in einer Stadt schafft, Motor des Stadttourismus ist und zu einer positiven Stadtentwicklung beiträgt. Die konzeptorientierte Kulturpolitik der Stadt Worms wird sowohl vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz als auch vom Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar gern als Best-Practice-Beispiel zitiert.
Elisabeth Gransche stellte ihre Aufgaben als Migrations- und Integrationsbeauftragte der Stadt Worms vor und berichtete darüber, wie Koordination und bereichsübergreifende Vernetzung der Aktivitäten zu diesen Themen in Worms gelingen. Eine abschließende Paneldiskussion mit den Referenten und Vertretern der Hochschule sowie ein Resümee von Florian Gerster rundete die Veranstaltung ab.
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