Do., 23. Februar 2023, 13:31 Uhr
vhs Worms: Der 4. und 5. März steht im Zeichen der Musik / Anmeldungen erforderlich
Wie spielt man eine Djembe, ein Digeridoo oder eine Flöte?
Am ersten Wochenende im März wird es in der Volkshochschule Worms laut. Am Samstag, dem 4. März, von 11 bis 13.30 Uhr, können Interessierte mit dem Musiker und Dozenten Charly Wambold die afrikanische Djembe spielen. Sie ist weltweit eine der beliebtesten Handtrommeln. Erlernt werden an diesem und drei weiteren Samstagvormittagen die unterschiedlichen Schlagtechniken und Rhythmen, traditionelle und moderne Spielweisen sowie allgemeine Koordinationsübungen zum Aufbau und Verbessern des Rhythmusgefühls. Dieser Kurs kostet 80 Euro.
Traditionelles Musikinstrument
Aus dem Vogelsbergkreis (Hessen) ist an diesem Wochenende auch wieder Instrumentenbauer Antony Nachbauer in der vhs Worms aktiv. Er baut mit den Teilnehmern am Samstag, dem 4. März, von 10 bis 16 Uhr, ein Didgeridoo. Dieses gilt als eines der ältesten Instrumente der Menschheitsgeschichte und ist das traditionelle Musikinstrument der Ureinwohner Australiens, der Aborigines. Zu Beginn des Workshops suchen sich die Kursteilnehmer einen Holzrohling aus. Der Rohling aus australischer Esche oder Eukalyptus wird mit Feile, Raspel, Schleifpapier in Form gebracht. Eine Mischung aus ausgesuchten Ölen versiegelt das Instrument und bringt dem Holz einen seidenmatten Glanz. Die Klangcharakteristik wird durch das Stimmen des Instruments selbst gestaltet. Auch das Mundstück aus Wachs beeinflusst die Klangfarbe. Schließlich wird das eigene Didgeridoo noch bemalt und versiegelt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, von 16 bis 19 Uhr einen Schnupper-Spielkurs zu besuchen, in dem die Zirkularatmung und die Grundtöne auf dem Instrument erläutert werden.
„Medizin- und Liebesflöte"
Am Sonntag, dem 5. März, von 10 bis 16 Uhr, steht dann die (schamanisch) indianische Flöte im Mittelpunkt. Die „Medizin- und Liebesflöte" der nordamerikanischen Ureinwohner beruhigt, weil sie wie kaum ein anderes Instrument im Stande ist, den Menschen tief zu berühren. Die „Indianerflöte" ist von Haus aus in einer 5-Ton-Moll-Pentatonik gestimmt. Die Teilnehmer suchen sich auch in diesem Kurs erst einen Rohling aus, der dann anschließend bearbeitet wird. Es stehen verschiedene Flötenarten und Holzarten zur Auswahl. Alle Werkzeuge werden gestellt. Handwerkliche Kenntnisse sind nicht erforderlich. Auch hier besteht im Anschluss die Möglichkeit das Spiel mit dieser Flöte zu erlernen.
Beide Instrumenten-Bau-Workshops mit Antony Nachbauer kosten 42 Euro. Dazu kommen die Materialkosten, die mit dem Dozenten verrechnet werden.
Anmeldungen nimmt die Volkshochschule online unter www.vhs-worms.de, unter Telefon 06241/8534256, per E-Mail an vhs@worms.de oder persönlich von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr, oder donnerstags von 14 bis 17 Uhr im Anmeldebüro, Neusatzschule, Willy-Brandt-Ring 5, entgegen.