Fußball-Oberliga: Pfeddersheim holte bei 1:2-Niederlage erneut keine Punkte in Diefflen / Am Dienstag zuhause gegen Dudenhofen, am Samstag gegen Ludwigshafen
Wieder war nichts zu holen!
Endlich erzielte Lion Schubach sein erstes Saisontor. Einige Großchancen hatte er schon vergeben. So muss es in den nächsten Wochen weitergehen. Archivfoto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Es bleibt dabei. Die TSG Pfeddersheim ist in diesem Jahr noch ohne Punkt! Beim Auswärtsspiel gegen den FV Diefflen holte sich die TSG am Samstag eine weitere 1:2(0:0)-Niederlage ab. Seit dem Derbysieg gegen die Wormatia war es die fünfte Niederlage am Stück.
In diesem Jahr ist die TSG in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar damit noch ohne einen Punktgewinn. Dass die Niederlagen nicht immer verdient waren, zeigen die Ergebnisse. Außer der zweiten Halbzeit in Pirmasens war man in allen anderen Spielhälften durchaus gleichwertig.
Knappe Ergebnisse
Dass dabei dreimal eine Niederlage mit einem Tor Differenz heraussprangen zeigt, wie knapp die Spiele waren. In Diefflen war es nicht anders. Der Unterschied liegt meistens in der Effizienz. Die drei besten Torschützen der Gastgeber Haase, Poß und Foka kommen zusammen auf 37. Treffer in dieser Saison. Im Vergleich dazu haben die Pfeddersheimer insgesamt 38. Tore erzielt. Davon haben die drei besten Torschützen Fabio Schmidt, Ryoji Matsumura und Sebastian Kaster 21 mal getroffen. Alle drei standen beim Anpfiff der Partie an diesem Samstag nicht auf dem Platz. Die Qualität im Kader gibt es leider nicht her, die wichtigen Spieler zu ersetzen. Das Bemühen kann dem Team nicht abgesprochen werden.
Alles zu probieren, genügt nicht
Eine Charakterfrage muss auch nicht gestellt werden. Die TSG-Spieler hängen sich rein und probieren alles, es genügt allerdings nicht. „ Es bringt auch nichts, drauf zu hauen, mittlerweile ist es eine reine Kopfsache“, so Trainer Mario Cuc. Auch die obligatorische Auswärtsschwäche kommt dann auch noch hinzu. Alles Dinge, die sich durch die gesamte Saison ziehen.
In Diefflen wäre eine Punkteteilung durchaus möglich gewesen. Jedes Team hatte in der ersten Hälfte eine gute Torchance. Kevin da Silva Arnold scheiterte mit einem Kopfball. Ebenso Torjäger Haase auf der anderen Seite.
Das Spiel wurde in der zweiten Hälfte innerhalb von sechs Minuten entschieden. Mit einem schlecht geklärten Kopfball – genau in die Mitte – eroberte Diefflen den zweiten Ball und ging durch Chris-Peter Haase in Führung.
Die TSG antwortete fünf Minuten später mit dem Ausgleich durch Lion Schubach, seinem ersten Treffer in dieser Saison. Dass dann nur eine Minute später die nächste Führung der Gastgeber herauskam, darf so nicht passieren.
Freude währte nur kurz
Die Freude über das Tor währte zu kurz. Fabian Scheffer knallte den Ball unter die Latte. Wieder ein Rückstand, wieder muss die TSG hinterherlaufen. Nur kurz später hätte Diefflen noch einmal erhöhen können, der Ausgleich lag in der Luft. Der Abschluss des eingewechselten Rico Renner landete jedoch am Pfosten. Am Ende war der Ertrag wieder bei null, alle Anstrengungen waren umsonst.
„Wir hatten einen guten Plan. Die Gastgeber konnten lange Zeit ihre Stärken nicht ausspielen. Umso ärgerlicher ist es, wie die Treffer dann gefallen sind“, betonte Trainer Mario Cuc.
Zwei Heimspiele
Jetzt hat Pfeddersheim zwei Heimspiele unter der Woche. Jetzt müssen sechs Punkte her! Gegen Dudenhofen ist eine Mentalitätsfrage, hier kann es nur über den Kampf gehen. Da ist Widerstandsfähigkeit gefragt. Die Partie ist am Dienstag um 19.30 Uhr und am Samstag kommt Arminia Ludwigshafen um 14 Uhr. Mit welchem Personal seine Mannschaft aufläuft, weiß sogar Trainer Mario Cuc noch nicht, aber „für Einige kann es eng werden“.