Geplante Fertigstellung des Mutter-Kind-Zentrums im Klinikum für 2019 avisiert / Hochstift-Schließung verschoben
Wiederaufbau des 1. Untergeschosses beginnt im März
Bis 2019 soll das Mutter-Kind-Zentrum im Klinikum fertiggestellt sein. Foto: Steffen Heumann
Die Baumaßnahmen zur Behebung des Wasserschadens am Neubau des Mutter-Kind-Zentrums gehen weiter voran. Die Kernsanierung des betroffenen 1. Untergeschosses ist abgeschlossen und die Aufnahme der Wiederaufbauarbeiten steht unmittelbar bevor.
„Wie zuletzt berichtet, ist aufgrund der sehr umfangreichen Beschädigungen durch den Wasserschaden im 1. Untergeschoss eine vollständige Kernsanierung dieses Stockwerkes unumgänglich gewesen. Unter anderem mussten unterhalb des Estrichs verbaute Materialien sowie die Metallständer innerhalb der Trockenbauwände vollständig entfernt werden. Diese baulichen Maßnahmen zur Schadensbehebung sind nun abgeschlossen, sodass wir spätestens im März 2017 mit dem Wiederaufbau der Etage beginnen können“, erklärt Klinikum Geschäftsführer Bernhard Büttner.
Interimsweiser Bezug
Der vollständige Wiederaufbau des 1. Untergeschosses wird voraussichtlich acht bis neun Monate in Anspruch nehmen. „Danach gehen die Bauarbeiten weiter wie ursprünglich vorgesehen“, so Bernhard Büttner. „Unser aktueller Zeitplan sieht vor, dass unsere Kinderklinik den Neubau Ende 1017/Anfang 2018 zunächst interimsweise bezieht, damit wir anschließend mit den Arbeiten am jetzigen Gebäude der Kinderklinik beginnen können.“
Planmäßiger Abriss
Der zweigeschossige Flügel des bestehenden Kinderklinikgebäudes wird planmäßig abgerissen, während der viergeschossige Teil des Altbestandes kernsaniert und schließlich nahtlos an den Neubau angedockt wird. Die vollständige Fertigstellung des Mutter-Kind-Zentrums wird voraussichtlich 2019 abgeschlossen sein. Dann wird dieses deutschlandweit einzigartige Bauprojekt Kinderklinik, Frauenklinik – inklusive eines eigenen Operationssaals speziell für Kaiserschnitte – und Klinik für Geriatrie unter einem Dach vereinen.
Hochstift-Schließung verschiebt sich
„Diesem Zeitplan folgend wird sich auch die ursprünglich für Anfang 2018 geplante Schließung des Standortes Hochstift entsprechend nach hinten verschieben. Für uns ist es nach wie vor natürlich sehr ärgerlich, dass wir unser Mutter-Kind-Zentrum voraussichtlich erst über ein Jahr später, als eigentlich vorgesehen in Betrieb nehmen können. Vor allem, da wir bis zum Schadenseintritt immer perfekt im Zeitplan gewesen sind. Dennoch gilt es jetzt weiter nach vorne zu schauen und die Fertigstellung unseres Neubaus bestmöglich voranzutreiben“, so Bernhard Büttner abschließend.