Worms-Wiesoppenheim: Arbeiten am Mehrgenerationenplatz gehen voran / Hoffnung auf weitere Fördermittel von Land und Stadt
Wiesoppenheims „Kümmerer“ im Dienst der guten Sache
Dem ökologischen Gedanken wird nicht nur durch das Anlegen von Trockenbiotopen Rechnung getragen.
Über das Wiesoppenheimer Projekt Mehrgenerationenplatz wurde bereits mehrfach berichtet. Am vergangenen Samstag stellten trotz hoher Temperaturen wieder 12 freiwillige Helfer bei schweißtreibenden Arbeiten ihren Einsatz in den Dienst der guten Sache. Nachdem das ca. 2500 m² große Grundstück in der Vergangenheit von mehreren Tonnen Hinterlassenschaften der Vornutzer sowie jahrzehntelangem Wildwuchs befreit wurde, beginnen nun die geplanten Elemente des Geländes langsam Gestalt anzunehmen.
Fundamente betoniert
Die Voraussetzungen zur räumlichen Abtrennung der Hundewiese wurden geschaffen, der Zaun hierfür gespendet. Zwei Fundamente zur sicheren Befestigung einer ebenfalls gespendeten großen Markise zur Beschattung des künftigen Grillplatzes wurden betoniert.
Die Fläche des künftigen Bouleplatzes wurde mit einem kleinen Bagger ausgehoben. Ebenso die Vertiefungen für mehrere anzulegende Trockenbiotope. Für Letzteres finden unter anderem die ausgegrabenen großen Wurzelballen eine tolle Verwendung. Dem ökologischen Gedanken wird nicht nur in diesem Zusammenhang Rechnung getragen.
Ein weiteres Projekt, ein Büchertauschschrank, steht kurz vor der Vollendung. Hierfür wurde zeitaufwendig und arbeitsintensiv der alte Uhrenturm renoviert, der früher auf dem Gelände der Sparkasse Worms stand.
Spenden decken Finanzierungslücke zunächst Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der als Anschubfinanzierung gedachte Betrag in Höhe von 5.500 Euro längst wie vorgegeben zweckbestimmt aufgebraucht ist. Ohne Sachspenden und Geld, das z.B. auch von den örtlichen Vereinen bei Veranstaltungen erwirtschaftet und für das Stadtdorfprojekt gespendet wurde, hätten die Arbeiten wohl schon vorläufig eingestellt werden müssen. Die „Kümmerer“ Wiesoppenheims sowie die engagierten Helfer hoffen daher, dass bei den verantwortlichen Stellen von Land und Stadt zeitnahe Entscheidungen über weitere finanzielle Fördermittel getroffen werden.