Premiere der musikalischen Weinprobe beim Katholischen Kirchenmusikverein Pfeddersheim sorgt für begeistertes Publikum
„Wine meets music“
Die Gäste bei „Wine meets music" konnten den Abend mit Pfeddersheimer Weinen und Musik vom Katholischen Kirchenmuskiverein genießen.
„Eine solche Veranstaltung hat in Pfeddersheim noch gefehlt und sollte im kommenden Jahr unbedingt wiederholt werden“, resümierte Günther Bleise, Vorsitzende des Ordens der Freunde des Pfeddersheimer Weins, am Ende der Veranstaltung am vergangenen Samstag. Trotz des schlechten Wetters konnte die Weinprobe, die ursprünglich am Pfeddersheimer Weinbrunnen geplant war, aufgrund kurzfristiger Umplanungen doch noch im Trockenen stattfinden. Mit einem Secco und dem Stück „Tiger Rag“ im Ohr startete der Abend. Jungmusiker des Vereins hatten die Veranstaltung organisiert und so verwunderte es auch nicht, dass einer der Jungmusiker, Benedikt Springer, die Gäste der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula durch den Abend führte. Alle Pfeddersheimer Winzer hatten sich im Vorfeld dazu bereit erklärt, den Wein für die Weinprobe zu sponsern und geschickt wurde im Gespräch mit dem jeweiligen Winzer eine Verbindung zwischen dem Wein im Glas und der Musik des Musikvereins hergestellt.
So konnten die Gäste einen Riesling im Zusammenklang mit dem Stück „Billy Vaughn in Concert“, einen Chardonnay im Zusammenklang mit dem Stück „Les Humphries“, bei dem die Trompeten als Solisten zu hören sind, oder auch eine Scheurebe zu den Melodien der bekannten Band Abba verkosten. Auch den Klängen des modernen Stücks „Viva la Vida“ bei einem Grauen Burgunder, der Polka „Slavonicka“ bei einem Sauvignon Blanc oder auch dem italienischen Stück „Storie di tutti i giorni“ bei einem Silvaner schenkten die Gäste gerne ihr Gehör. Als Übergang zu den roten Weinen gab es einen fruchtigen Rosé in Verbindung mit dem Klassiker „99 Luftballons" von Nena. Abgerundet wurde der Abend mit einem St. Laurent und einem Rotwein Cuvee, während die, während die Musiker des Vereins die Filmmusik zu „Gladiator“ und „Fascinating Drums“ mit einem Schlagzeugsolo zum Besten gaben. Erst nach mehreren Zugaben verließen die Musikerinnen und Musiker, die von Hans-Jürgen Springer als Interims-Dirigenten dirigiert wurden, die Bühne. Eine Vielzahl der Gäste ließen den Abend bis kurz vor Mitternacht mit dem ein oder anderen Glas Wein ausklingen.