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  • Do., 18. Juni 2020, 12:17 Uhr
    Rotary- und Lions-Club Worms: Spenden helfen bei der Sanierung der älteste lutherischen Kirche in Südwestdeutschland

    „Wir für Magnus e.V.“ erhält 10.000 Euro

    Aus dem letztjährigen Adventskonzert von „Sinfonietta Worms“ das die beiden Wormser Serviceclubs, Rotary und Lions in Kooperation veranstalteten, stammt – nach Aufrundung – der 10.000 Euro Spendenbetrag, den die beiden Präsidenten Jochen Schwartner (2. von links) und Prof. Dr. Patrick Sinewe (2. von rechts) im Beisein der beiden Fördervereinsmitglieder Reinhard Volz (links) und Bernd Rissel (rechts) an den 1. Vorsitzenden, Dr. Ulrich Oehlschläger (Mitte) übergeben konnten. Foto: Rudolf Uhrig


    Die Magnuskirche, die als die älteste lutherische Kirche in Südwestdeutschland gilt, wurde bei den Luftangriffen der Alliierten im Februar 1945 völlig zerstört. Ihr Wiederaufbau geschah also mit den Mitteln und der Technik der ersten Nachkriegsjahre. Infolgedessen traten im Laufe der Jahrzehnte Schäden auf, die eine aufwändige Sanierung nunmehr unumgänglich machen.

    Mittlerweile ist ein Großteil des Baugerüstes wieder demontiert; einige Arbeiten, die seit 2018 laufen, sind abgeschlossen. Etwas über 2,3 Millionen Euro werden die Maßnahmen, die bis 2022 dauern sollen, kosten. Der größte Teil wird von der Landeskirche finanziert, 20 Prozent, etwas über 450 000 Euro, muss allerdings von der Magnusgemeinde aufgebracht werden. 

    Um Spendengelder zu akquirieren wurde im November 2018 der Förderverein „Wir für Magnus e.V.“ gegründet; und jener ist sehr rührig und erfolgreich „unterwegs.“ „Wir für Magnus“ haben sich unter anderem auch die beiden Serviceclubs, der Rotary-Club und Lions-Club Worms auf ihre Fahnen geschrieben. 

    Erfolgreicher Reigen der Benefizkonzerte
    10.000 Euro konnten die beiden Präsidenten, Prof. Dr. Patrick Sinewe (Lions) und Jochen Schwartner (Rotary), an den 1. Vorsitzenden des Fördervereins Dr. Ulrich Oehlschläger übergeben. Der Betrag, der durch die beiden Clubs „noch etwas nach oben aufgerundet wurde“, stammt aus dem letztjährigen Adventskonzert des Projektorchesters „Sinfonietta Worms.“ Die beiden Clubs führten ihren erfolgreichen Reigen der Benefizkonzerte mit dem ambitionierten Laienorchester von 2017 und 2018 fort. 

    Ziel des Konzerts im November 2019 in der Dreifaltigkeitskirche war durch den Erlös aus dem Eintrittskartenverkauf bei der Finanzierung der Renovierungskosten des historischen Massivholzportals mit den charakteristischen Schnitzereien beizutragen.    

    Historische Bedeutung hervorgehoben
    Oelschläger hob die historische Bedeutung der Magnuskirche auch als Kulturdenkmal hervor und freute sich über die Baufortschritte, damit im kommenden Lutherjahr die Kirche auch optisch einwandfrei dastehen könne. Bernd Rissel von der Volksbank, der als Schatzmeister im Förderverein der Magnuskirche tätig ist, freute sich ebenso über den warmen Geldregen von 2 x 5.000 Euro in seiner Vereinskasse. "Das ist eine großartige Geste der beiden Servicevereine, konstatiert Rissel, denn durch diese Spenden fühlen wir uns in unserer Arbeit für den Verein absolut anerkannt und gewertschätzt und hoffen auf viele Nachahmer. Unser Verein freut sich über jede Spende, egal wie hoch der Betrag auch ist. Außerdem freuen wir uns über jedes neue Mitglied im Förderverein, zumal der Mitgliedschaft für 35 Euro pro Jahr sehr erschwinglich ist", so Rissel weiter. 

    Spenden können gegen Erhalt einer Spendenbescheinigung auf das Vereinskonto mit der IBAN DE66 5509 1200 0030 726707 eingezahlt werden.

     

     

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