Familien- und Stadtteilfest am Spielplatz der Kleinen Weide mit großem Zuspruch
„Wir im Nordend sind's Väddel – aber kein Ghetto!“
Das rege Gemeindeleben spiegelte sich auch beim diesjährigen Familien- und Stadtteilfest wider. Foto: Florian Helfert
VON FLORIAN HELFERT Mit Musik und Tanz, Speisen und Getränken sowie einer Hüpfburg und einem Kletterfelsen erlebte das Nordend am Samstag auf dem Spielplatz der Kleinen Weide ein kunterbuntes Familien- und Stadtteilfest. „Bereits zum elften Mal haben wir eingeladen, einen Nachmittag gemeinsam mit dem Menschen vor Ort zu verbringen, um das Nordend in seiner Vielfalt kennen zu lernen“, freute sich Tanja Lemper vom Wormser Caritasverband als Sprecherin der Veranstaltergemeinschaft „Feste im Nordend“ über gewachsene Strukturen: So dankte sie ausdrücklich den Nachbarn, die das Fest jedes Jahr mit Wasser und Strom versorgen. „Außerdem spiegelt das Fest ein reges Vereins- und Gemeindeleben wider, das ja auch unter einer normalen Woche stattfindet“, lobte Lemper mit Blick auf einen allzu kritischen Bericht des Südwestrundfunks den Zusammenhalt im Nordend.