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  • Di., 18. August 2015, 22:21 Uhr
    Turnerfrauen des TSV Rhenania im Ferienprogramm mit Touren nach Westhofen und Eppelsheim aktivaktiv

    »Wir lernen unsere Heimat kennen«

    Auch in diesen Sommerferien wurden die Angebote von Gerda Hefter eifrig genutzt.


    Das Ferienprogramm „Wir lernen unsere Heimat kennen“ ist schon zu einem festen Bestandteil der Aktivitäten der Rheindürkheimer Turnerfrauen geworden.

    Am ersten schulfreien Montag starteten die Turnerfrauen mit Auto und per Rad nach Westhofen, wo sie auf dem historischen Marktplatz, dem Mittelpunkt des Ortes, von dem Westhofener Rudolf Hirsch zu einer Ortsbegehung in Empfang genommen wurden. Er konnte viel Interessantes über seinen Heimatort mit seinen stattliche Hofanlagen berichten und manche Anekdoten sorgten für Kurzweil. Im Quellbereich der Seebach konnten stattliche Forellen beobachtet werden.

    Puppentheater einen Besuch wert
    Aber auch das mit viel Liebe eingerichtete Puppenmuseum in der Wormser Straße war ein Besuch wert. Die Puppensammlung besteht hauptsächlich aus Schildkröt- und Käthe-Kruse-Puppen. Die gesammelten Kaufmannsläden, Puppenstuben und Küchen entstammen der Zeit um 1900 bis 1950. Eine alte Schulbank lädt zum Verweilen ein, hier darf nach Herzenslust in alten Büchern gestöbert oder einfach nur Erinnerungen nachgehangen werden.

Zum Abschluss dieses schönen Ausfluges kehrten die Turnerfrauen im Gasthaus „Deutsches Haus“ ein, wo sie bestens bewirtet wurden.

    Zweite Tour führte nach Eppelsheim
    Die zweite Tour führte die 35 Turnerfrauen ins idyllische Eppelsheim. Sogar die Steigungen hinter Gundersheim wurden mit Bravour genommen. Am Ziel angekommen wurden sie auf dem Rathausplatz von der Ortsbürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann begrüßt, die mit ihnen eine Rundwanderung auf dem sogenannten „Effenkranz“ (Effen = Ulmen) unternahm.

    Der Effenkranz ist Kulturdenkmal seit 1927 und diente im Mittelalter als Dorfgraben. Frau Klenk-Kaufmann konnte den Turnerfrauen viel Wissenswertes über ihren Heimatort vermitteln.

    Der anschließende Besuch des Dinotherium-Museums im Rathaus zeigte viele seltene Funde aus dem Urrhein und einen Abguss des 1835 gefundenen Schädels eines Dinotherium giganteum.
    Natürlich war auch das beliebte Scheunencafé für die Turnerfrauen geöffnet, wo sie von den fleißigen Eppelsheimer Landfrauen mit selbstgebackenen Kuchen, Eisbechern und etwas Herzhaftem verwöhnt wurden.

    Die Rheindürkheimerinnen waren voll des Lobes über die Gastfreundschaft und das ehrenamtliche Engagement der Eppelsheimer.

     
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